„Auf niedrigem Niveau“

0
78
Schüler

Land will Unterrichtsausfall minimieren

Zu Pressemeldungen über den Unterrichtsausfall in den Schulen des Landes Brandenburg erklärt Bildungsministerin Britta Ernst: „Die Vermeidung von Unterrichtsausfall hat an allen Brandenburger Schulen höchste Priorität.

Der ersatzlos ausgefallene Unterricht in den Schulen des Landes Brandenburg liegt seit vielen Jahren auf niedrigem Niveau von rund zwei Prozent. Im zurückliegenden Schuljahr 2016/17 waren es 2,1 Prozent. Das ist eine geringfügige Steigerung von 0,1 Prozent im Vergleich zum Schuljahr 2015/16. Natürlich ist jede ausgefallene Unterrichtsstunde eine zu viel. Um drohenden Unterrichtsausfall angemessen entgegen treten zu können, hat das Bildungsministerium große Anstrengungen unternommen, um den Unterrichtsausfall so minimal wie möglich zu halten. Dies war auch deshalb notwendig, da die Anzahl der zu vertretenden Unterrichtsstunden seit längerem bedingt durch Krankheit  von Lehrkräften zugenommen hat.“ Folgende Maßnahmen wurden u.a. durch das Bildungsministerium umgesetzt: jede Schule im Land Brandenburg hat ein eigenes Vertretungskonzept. Vertretungsbudget: zusätzliche 100 Stellen jährlich, die den staatlichen Schulämtern zugewiesen werden, um zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen zur Vertretung von dauererkrankten Lehrkräfte einzustellen. Zur Sicherung des Unterrichts wird jede Schule zusätzlich mit einer Vertretungsreserve ausgestattet (2 Prozent der Ausstattung der Schule mit Lehrkräften zusätzlich). Stärkere finanzielle Anreize für Lehrkräfte für Mehrarbeit. „Mit diesen Maßnahmen konnte bei der Unterrichtsabsicherung u.a. erreicht werden, dass Zeugnisnoten in allen Fächern für alle Schülerinnen und Schüler erteilt werden konnten.“

PI

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here