EWE baut Geschäft um

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Neue zukunftsfähige Konzernstrategie für Wandel,
Wertschöpfung und Wachstum.

EWE wird seinen Veränderungspfad fortsetzen und mit der im zurückliegenden Geschäftsjahr verabschiedeten Strategie bis 2026 das führende Energieunternehmen für Deutschlands Norden bauen. Konkrete Beispiele für die Neuausrichtung seien vertriebliche Aktivitäten mit attraktiven Produkten und Dienstleistungen, auch über die Grenzen des EWE-Heimatmarktes in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hinaus. Zudem wolle EWE digitale Innovationen nutzen, bei der das Unternehmen auch auf Erfahrungen und digitale Kompetenzen neuer Partner und Unternehmensbeteiligungen setze.

„Künftig werden verschiedene Märkte und Produkte zusammenwachsen, insbesondere Strom, Wärme, Telekommunikation, IT und Mobilität“, ist Heidkamp überzeugt. Deshalb baue EWE das Unternehmen entlang der beschlossenen Strategie 2026 weiterhin zukunftsfähig um und intensiviere sein Engagement für die Energiezukunft.

Überzeugt ist Michael Heidkamp, Vorstand Markt der EWE AG, dass es eine Welt, in der ausschließlich auf Strom als Energieträger gesetzt wird, bis weit in dieses Jahrhundert hinein nicht geben wird. Derzeit sei der Energiebedarf im deutschen Wärmemarkt doppelt so hoch wie der gesamte Stromverbrauch. Daher sei es kaum möglich, Wärme durch Strom zu ersetzen. „Noch bis 2050 werden wir weiter auf Erdgas als den fossilen Energieträger mit den geringsten CO2-Emissionen zurückgreifen müssen, besonders in der Wärmeversorgung.“ Die Gas-Infrastruktur werde darüber hinaus nützlich sein und zukünftig beispielsweise als Zwischenspeicher für synthetisch aus Windstrom erzeugtes Gas dienen.

In der Region Brandenburg/Rügen setzt EWE seit einigen Jahren auf Wärmelösungen mit modernen Energietechnologien. „Für uns ist der Ausbau hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung ein Kern der Energiewende, an dem wir konsequent festhalten“, berichtet Dr. Ulrich Müller, EWE-Generalbevollmächtigter. EWE modernisiere daher nach und nach seine Blockheizkraftwerke (BHKW). „

„Moderne Techniken und Entwicklungen können aber nicht nur die Wärmeversorgung zukunftsfähig machen sondern auch den Alltag vereinfachen“, so Müller weiter. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in den Bereichen Energie, Telekommunikation und IT sehe EWE sich als Partner der Region und der Menschen. Müller: „Ich bin optimistisch, dass wir in der Lage sind, den Übergang zu smarten Techniken, stärkerer Automatisierung oder Big-Data-Anwendungen für unsere Kunden vorteilhaft umzusetzen.“

Schon jetzt verkaufe das Unternehmen nicht nur Strom und Gas, sondern Lösungen wie Wärme, Elektromobilität oder selbst erzeugte Sonnenenergie aus Stromspeichersystemen oder Smart-Home-Pakete sowie Sicherheitsdienstleistungen rund ums Zuhause. „Unser Anspruch ist es, als regionaler Energiedienstleister nah bei unseren Kunden zu sein und ihnen die Welt der dezentralen Energie mit Service und Qualität so einfach wie möglich zu machen“, so Müller.

Eine Herausforderung, der EWE in den nächsten Jahren ebenfalls begegnen muss, ist der bevorstehende Generationenwechsel im Unternehmen. „Der demografische Wandel geht auch an uns nicht vorbei“, so Müller weiter. Um dem entgegen zu wirken habe EWE seine Ausbildungsmöglichkeiten erweitert. Neben der hochqualifizierten Ausbildung in der EWE-Zentrale in Oldenburg bildet EWE seit dem 1. August erstmals auch in Brandenburg aus. „Drei junge Brandenburger erlernen den Beruf des Anlagenmechanikers, machen sich mit unserer Praxis vor Ort vertraut und können dabei in ihrer Heimat bleiben“, sagt Müller. Das erleichtere später die berufliche Eingliederung in das Unternehmen. Im nächsten Jahr bildet EWE in Brandenburg auch kaufmännisch aus.

N. Auras/F: EWE

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