Hier wird man nicht allein gelassen

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Landkreis verlieh erstmals die Auszeichnung
„Bester Arbeitgeber“

Mit dem Preis  „Bester Arbeitgeber im Landkreis Dahme-Spreewald  2017“ wurden am 7. Oktober in Wildau sechs Unternehmen aus dem Landkreis  ausgezeichnet. Landrat Stephan Loge und Gerhard Janßen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH, überreichten die Preise im Rahmen des Wirtschaftsempfangs des Landkreises.

Die Preise, die je nach Mitarbeiterzahl in verschiedenen Kategorien vergeben wurden, gingen unter anderem an die Reifen Tauchmann GmbH in Zeuthen, die Untergrundspeicher- und Geotechnologie-Systeme GmbH in Mittenwalde, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und an die se.services GmbH in Schulzendorf, ein Tochterunternehmen der Schulzendorfer Elektro GmbH.

Über die se.services hat der KaWe-Kurier ja schon des Öfteren berichtet. Meistens im Zusammenhang mit hervorragenden Leistungen im Bereich der Ausbildung. Wir wollten nun etwas genauer wissen, was die Schulzendorfer für den Titel „Bester Arbeitgeber“ prädestiniert?

Für die se.services beginnt eine gute Unternehmenskultur bereits bei der Gewinnung beruflichen Nachwuchses. So nimmt das Unternehmen seit Jahren aktiv am Zukunftstag (früher Girlsday) des Landes teil. Hier werden Schülern aus den 7. bis 9. Klassen Einblicke in die Ausbildungsmöglichkeiten im Betrieb vermittelt. 10 bis 15 Schüler besuchen Jahr für Jahr das Schulzendorfer Unternehmen am Zukunftstag. Auch bei der Ausbildungsmesse des Landkreises in KW ist die se.services seit 2010 präsent. Außerdem werden Informationsveranstaltungen an Partnerschulen des Unternehmens wie der Oberschule am Airport in Schönefeld, der Paul-Dessau-Schule Zeuthen und  der Ludwig-Witthöft-Oberschule in Wildau durchgeführt. Den Schülern werden darüber hinaus regelmäßig Praktika im Betrieb angeboten. Auch durch die Teilnahme an Veranstaltungen wie der Langen Nacht der Wirtschaft oder der Kick & Work Ausbildungsmesse macht das Unternehmen auf sich aufmerksam. Dazu zählt auch die Unterstützung für Sportvereine wie den Netzhoppers KW, dem 1. FC Union Berlin, der SG Schulzendorf und Eintracht Miersdorf.

Dem Thema Ausbildung wird bei der se.services besonders große Beachtung geschenkt. 79 Lehrlinge hat das Unternehmen seit 1990 ausgebildet. Davon sind heute noch 39 im Betrieb beschäftigt. Derzeit durchlaufen auch drei Lehrlinge aus Spanien, Griechenland und Syrien bei den Schulzendorfern ihre Ausbildung. Ein gutes Beispiel für die hervorragende Ausbildung bei der se.services ist Felix Gerke. Als bester Lehrling des Kammerbezirks und des Landes Brandenburg nahm der junge Elektroniker im vergangenen Jahr als Vertreter Brandenburgs am Bundesfinale „Bester Auszubildender“ teil.

„Das Besondere bei der se.services sind die guten Kollegen, die einem immer helfen, wenn man Fragen hat. Hier wird man auch als Auszubildender nie allein gelassen. Außerdem besuchen die Auszubildenden bei uns im Betrieb neben der Berufsschule und der Ausbildung im Unternehmen spezielle Kurse am TBZ. Das ist etwas, das es so in anderen Betrieben nicht gibt“, erzählt Felix Gerke rückblickend. Und dann erzählt er noch von einer besonderen Begebenheit, wie man sie wohl in anderen Unternehmen so auch nicht findet. „In der Vorbereitung auf das Landes- und Bundesfinale bekam ich Unterstützung von meinem Chef. Gemeinsam sind wir alle Prüfungsthemen Punkt für Punkt durchgegangen. So konnte ich optimal vorbereitet in die Finals gehen. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt er.

Mit dem Abschluss der Ausbildung ist das Lernen aber längst nicht abgeschlossen. Auch das Thema Weiterbildung wird bei der se.services ganz groß geschrieben. Und wer sich weiterbildet, wird nach Kräften vom Betrieb unterstützt. Zum Beispiel durch Betriebsstipendien, Bildungsurlaube und bezahlte Freistellungen.

Auch Philipp Mally, der sich in den vergangenen Jahren zum Meister für Elektrotechnik weiterqualifizierte,  wurde vom Unternehmen mit einer teilweise bezahlten Freistellung unterstützt.

„Der Betrieb fördert die jungen Leute, die sich weiterbilden und qualifizieren wollen“, sagt er. Und selbst nach der Meisterschule hört das Lernen hier nicht auf. „Es gibt immer wieder Angebote für Qualifizierungen und Schulungen. So zum Beispiel in BWL oder im Baurecht. Man bleibt hier nicht auf der Stelle stehen“, stellt er abschließend fest.

Seit vergangenem Jahr hat die Firma auch einen Studenten im dualen Studium angestellt.

Außerdem gibt es bei der se.services ein betriebliches Gesundheitsmanagement, das gesundheitsfördernde Maßnahmen unterstützt und sich um die ständige Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes kümmert. Mitarbeitern mit Kindern werden auch Teilzeitmodelle angeboten.

Dass alle Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand sind, was die betriebliche Entwicklung betrifft – dafür sorgt unter anderem ein monatlicher Newsletter, wöchentliche Beratungen und ein alljährlicher Bauleiterstammtisch.

Und selbst nach dem Eintritt in den Ruhestand lässt das Schulzendorfer Unternehmen seine ehemaligen Mitarbeiter nicht allein.

So wird zum Beispiel eine freiwillige finanzielle Unterstützung in Form einer betrieblichen Altersvorsorge angeboten. Und alle zwei Jahre werden die Ehemaligen vom Unternehmen zu einer stimmungsvollen Dampferfahrt eingeladen.

T: VE; F: MT

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