„Hoch auf dem gelben Wagen“

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Schützenfest, Bürgermeisterwette und Unterhaltung zum Dorffest in Bestensee

Knapp zwei Stunden hatte Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf Zeit, um die Aufgabe des Heimat- und Kulturvereins für die diesjährige Bürgermeisterwette zum Dorffest in Bestensee zu erfüllen.

Manfred Tadra | KaWe-Kurier online
Der Schützenkönig des vergangenen Jahres mit Familie

Er sollte jeweils 25 Einwohner aus Bestensee und Pätz auf einem Gefährt versammeln und mit ihnen bis 18 Uhr den Festplatz am Königlichen Forsthaus erreichen. Dabei sollte das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ gesungen werden. Der Wetteinsatz: sollte die Aufgabe nicht erfüllt werden, verpflichtet sich der Bürgermeister, in der Vorweihnachtszeit im Kinderdorf und in der Kita in Pätz Märchen vorzulesen.

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Kein Schützenfest ohne Kanonendonner
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Gegen 18 Uhr war es dann soweit. Aus zwei Richtungen näherten sich auf der Hauptstraße zwei große schwarze Trucks. Und von ihnen erschallte das vielstimmig gesungene „Hoch auf dem gelben Wagen“. Ca. 5 Minuten nach 18 Uhr erreichten die beiden Fahrzeuge das Festgelände und es stiegen jeweils mehr als 25 Personen ab. In diesem Punkt war die Wette also erfüllt worden. Aber da war noch das Problem mit der Zeit. Und so ließ Manfred Prosch vom Heimat- und Kulturverein die Gäste darüber abstimmen, ob die Wette trotzdem als gewonnen gewertet werden soll. Die Festbesucher stimmten eindeutig dafür. Auch wenn die Wette gewonnen wurde, wird Klaus-Dieter Quasdorf den Wetteinsatz in der Vorweihnachtszeit einlösen.

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Eine Herausforderung für die Teams im Dreikampf war das Aufstellen der Liegestühle
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Die Spreetaler Blasmusikanten spielten zum Tanz am Nachmittag

Zuvor hatte das Team von Klein Besten vor Pätz und Groß Besten den traditionellen Dreikampf zwischen den Ortsteilen gewonnen. Ein Höhepunkt des Festes war sicherlich der Auftritt eines Blasorchesters und einer Tanzgruppe aus der polnischen Partnergemeinde Przemet.

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Mit schwungvollen Tanzeinlagen begeisterten die polnischen Gäste
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Ein Gruppenbild zum Abschied
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Manfred Prosch konnte es kaum glauben: Die Gäste votierten dafür, dass der Bürgermeister die Wette gewonnen hat.

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