Im Gespräch mit den Dahmeländern

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Ministerpräsident Dietmar Woidke lud zum Sommerabend ins SPD-Festzelt am Nottekanal

Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzender Dietmar Woidke kommt gern nach KW, erst im Mai suchte er hier das Gespräch mit den Dahmeländern. Am letzten Mittwoch lud er gemeinsam mit der Bundestagskandidatin Sylvia Lehmann – „meine uralte Freundin“ –  engagierte Bürgerinnen und Bürger zu einem „Sommerabend“ ins  SPD-Zelt auf der Festwiese ein. Es ist Tradition der SPD, Menschen aus der Regionen einzuladen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Politiker waren gekommen, mit ihnen über ihre Pläne, Ideen oder auch Probleme zu sprechen. Und sie wollten miteinander auch darüber reden, wie es in Deutschland in den nächsten Jahren weitergehen soll. Woidke unterstrich eingangs, dass Brandenburg sich in den letzten Jahren gut entwickelt hat. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern habe die SPD das Land voran gebracht. „Was wir vor der letzten Bundestagswahl versprochen haben, haben wir gehalten“, sagte er. „Unser Land ist auf Erfolgskurs. Die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit 1991. „Und wir wollen, dass es in Deutschland und in Brandenburg weiter aufwärts geht. Mit Martin Schulz. Deshalb kämpfen wir dafür, dass er am 24. September Bundeskanzler wird.“

Ein Problem liege ihm und der SPD dabei besonders am Herzen, sagte Woidke. Die noch bis 2024 fortbestehenden Unterschiede zwischen Ost- und Westrenten. Diese bestehen dann länger als die Mauer stand. Das haben unsere älteren Menschen nicht verdient! Wir wollen, dass wir so schnell wie möglich auch hier ein Land werden.“

Danach sucht der Ministerpräsident die direkten Gespräche an allen Tischen im Festzelt. „Ich habe viel mitgenommen“, sagte er abschließend, „an Anregungen und an Energie.. Wie immer wenn ich in KW war.“

Und einer stand immer dabei: Martin Schulz. Als
Pappkamerad. UR(T+F)

1 Kommentar

  1. Unterschiede Ost und West
    Es gibt nicht nur den Unterschied bei der Rente sondern auch bei den Einkmommen der noch arbeitenden Bevölkerung zwischen Ost und West. Nachzufragen bei den Gewerkschaften. Allen voran bei der IG Metall z.B in Ludwigsfelde. Die Devise bei den Konzernen aus dem Westen heisst: Der Osten soll Billiglohnland bleiben! Daraus resultiert nun auch: Wenn weniger einbezahlt wird ist auch die Rente niedriger…

    Reinhard BRINKMANN aus Ragow, Mittenwalde

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