„Marie-und-Hermann-Schmidt-Schule“ 

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Neuer Name für Brandenburgische Schule für Blinde und Sehbehinderte in KW

Die Brandenburgische Schule für Blinde und Sehbehinderte des Landkreises Dahme-Spreewald trägt auf Beschluss des Kreistages vom 19.10.2017 offiziell einen neuen Namen. Dieser hat einen Bezug zu dem Hamburger Großkaufmann Hermann Wilhelm Schmidt und seiner Ehefrau Marie, die in ihrem gemeinschaftlichen Testament die Hälfte ihres Nachlasses für die Gründung einer Stiftung bestimmt haben. Die „Marie-und-Hermann-Schmidt-Schule“ in Königs Wusterhausen begleitet rund 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1-10 im Förderschwerpunkt „Sehen“. Angegliedert an die Schule ist ein Internat, welches den Namen der Schule ebenso übernimmt. Beide Einrichtungen blicken auf eine langjährige Geschichte zurück und haben während dieser Zeit verschiedene Namen und Bezeichnungen getragen. Seit jeher widmen sich die Kollegen intensiv den Schülerinnen und Schülern mit besonderem Unterstützungsbedarf. Die Mitarbeiter/innen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Empathie sowie besondere didaktische und methodische Kompetenzen aus. Zugleich bietet die Schule einen, den speziellen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen angepassten sowie geschützten Lern- und Erfahrungsraum. Die Schule gewährleistet so eine intensive Förderung der Schüler/innen, welche im gemeinsamen Unterricht nicht optimal oder erfolgreich gefördert werden können und unterstützt gleichermaßen die allgemeinen Schulen der Region bei der Umsetzung des inklusiven Bildungsauftrages. Nachdem sich der Landkreis bereits in der Schulentwicklungsplanung 2017 bis 2022 zu den Förderschulen bekennt, wird nun auch die positive Entwicklung durch die Wiederaufnahme von Investitionen unterstützt. Die Namensgebung unterstreicht die Verankerung der Förderschulen in der Schullandschaft des Landkreises Dahme-Spreewald. PI

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