Wenn das Vergessen einsetzt

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ASB-Demenzberatung bietet Betroffenen auch 2018 vielfältige Unterstützungsangebote 

Auch im neuen Jahr bietet die Demenzberatung des ASB Mittel-Brandenburg vielfältige Beratungs- und Unterstützungsleistungen für demenziell Erkrankte und deren Angehörige an, um Betroffene aufzufangen, den Umgang mit Erkrankten zu erleichtern und um Angehörige von der intensiven Pflege zu entlasten.

Die Krankheit Demenz stellt das Leben auf den Kopf – sowohl für die Betroffenen, als auch für deren Angehörige. Sie geht mit einer zunehmenden Verschlechterung der geistigen Fähigkeiten einher. Betroffene finden sich nicht mehr in den eigenen vier Wänden zurecht oder erkennen Angehörige nicht mehr. Am Ende steht der vollständige Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit. Ein selbstständiges Leben ist nicht mehr möglich, da beispielsweise lebensnotwendige Handlungen, wie Essen und Trinken, vergessen werden. Für pflegende Angehörige bedeutet dies eine enorme emotionale Belastung, denn neben dem zunehmenden Pflegeaufwand ist die Krankheit oftmals mit einer Wesensveränderung der Person verbunden.

Angehörige sind mit dieser Situation oft überfordert und auf Unterstützung angewiesen. Beim ASB Mittel-Brandenburg finden sie Hilfe. Das Angebot reicht dabei von individuellen Beratungen rund um das Thema Demenz und zum neuen Pflegestärkungsgesetz (PSG II) über Gesprächsrunden zum Austausch unter Gleichgesinnten bis hin zu Sportangeboten für Demenzkranke und deren Angehörige.  In der Frühbetroffenengruppe, die immer dienstags von 10 bis 13 Uhr in Königs Wusterhausen stattfindet, treffen sich Menschen mit einer beginnenden Demenzerkrankung zum Erfahrungsaustausch und für gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge. Die Betreuung der Teilnehmer erfolgt durch eine professionelle Gruppenleitung und geschulte, ehrenamtliche Helfer. Für Angehörige findet jeden dritten Montag im Monat von 17 bis 19 Uhr die Angehörigengruppe in Königs Wusterhausen statt, um sich auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Sportgruppe „Mit Sport dabei“ trifft sich immer donnerstags von 10 bis 11 Uhr in Königs Wusterhausen. Für sportliche Aktivitäten in der Natur bietet sich die Nordic-Walking-Gruppe für Demenzkranke und deren Angehörige an, zu der neue Teilnehmer herzlich eingeladen sind. Die Läufer treffen sich dazu vor dem Gebäude der ASB-Demenzberatung in Königs Wusterhausen. Über die aktuellen Lauftermine informieren die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle gern auf Anfrage.

Darüber hinaus findet zwei Mal jährlich die Angehörigenschulung „Hilfe beim Helfen“ statt, in der die Teilnehmer wertvolle Tipps für den Umgang mit Erkrankten, Antworten auf rechtliche Fragen sowie praktische Hilfestellungen erhalten.  Zudem verfügt die ASB-Beratungsstelle über ein regionales Netzwerk an speziell für den Umgang mit Demenzkranken geschulten, ehrenamtlichen Helfern. Diese beschäftigen sich stundenweise mit den Erkrankten und bereichern auf diese Weise deren Alltag. Pflegende Angehörige werden dabei entlastet. Sie finden Erholung und ein wenig Zeit für sich selbst.

Für alle Fragen rund um das Thema Demenz stehen die Mitarbeiterinnen der ASB-Demenzberatung in Königs Wusterhausen, Frau Breitmann und Frau Wendland, persönlich zur Verfügung. Die Beratung findet entweder in den Räumen der Demenzberatung in Königs Wusterhausen, in den Räumen der ASB-Sozialstation in Märkisch Buchholz, im Mehrgenerationenhaus in Schönefeld oder aber auf Wunsch auch zuhause statt. Weiterführende Informationen zu den Kosten und Voraussetzungen sowie persönliche Beratungstermine erhalten Interessierte direkt bei Frau Breitmann und Frau Wendland unter der Telefonnummer  03375/2131321 oder per
E-Mail unter demenzberatung@asb-mb.de.

T: Anja Briese, ASB

B: pixabay 

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