392 Handwerksmeister stehen im Mittelpunkt

28. “Tag des Meisters” am 20. September in der Stadthalle Cottbus

Real und zum Anfassen: Handwerker und ihre Familien feiern am 20. September den Tag des Meisters in der Cottbuser Stadthalle. Auf der Bühne stehen Jungmeister, die erst kürzlich das Meisterstudium abgeschlossen haben. Aber auch Handwerksmeister, die 1994 ihren Meistertitel erhielten. Sie werden von der Handwerkskammer Cottbus (HWK) mit dem Silbernen Meisterbrief geehrt.

DT | KaWe-Kurier online

Die 168 Jungemeister sind die neuen Macher aus dem Handwerk. Sie erhalten in der Stadthalle Cottbus ihren Meisterbrief als Ausweis für ihre fachliche und unternehmerische Qualifikation. „Darauf basiert unsere künftige Wirtschaftsstärke, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit“, begründet Peter Dreißig, Präsident der Handwerkskammer
Cottbus. „Wir sind stolz auf ihren Mut zum Unternehmertum.“

Wilfried Golze aus Luckau ist bereits seit 25 Jahren Zimmerermeister aus Leidenschaft. Er bekommt, wie 223 andere Meisterinnen und Meister in diesem Jahr den silbernen Meisterbrief.  „Mit der Wende konnte ich endlich den Meister im Handwerk machen. „Den habe ich berufsbegleitend absolviert, denn nicht arbeiten zu gehen und Vollzeit zu studieren konnte ich mir nicht leisten – ich hatte damals schon Familie“, berichtet der Zimmerermeister.

Den Eintritt in die Selbstständigkeit hat Wilfried Golze als „Sprung ins kalte Wasser“ in Erinnerung: „Für den Aufbau meines Betriebes nutzte ich einen privaten Kredit meiner Westberliner Tante, den ich später mit Zinsen zurückzahlte.“ Über Kundschaft musste sich der Zimmerermeister von Anfang an keine Sorgen machen. „Die Menschen in der Umgebung kannten mich schon aus früheren Jahren. Meine Devise war immer, nur um den Kirchturm herum tätig zu werden.

In den vergangenen 25 Jahren gab es nicht eine Woche, in der ich ohne Auftrag war. Die Frage ist häufig eher, was ich zuerst erledige. Ich würde in keinem anderen Beruf arbeiten wollen“, resümiert der Silberne Meister.

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