Alpen waren zu hoch

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B. Wersinger/F: Netzhoppers
DT | KaWe-Kurier online

Netzhoppers unterlagen bei Alpenvolleys mit 0:3

Die Alpen waren letztlich doch etwas zu hoch für die Volleyballer der Netzhoppers. Sie verloren am Samstag in Innsbruck gegen das deutsch-österreichischen Team der Alpenvolleys Haching mit 0:3 (23:25, 23:25, 21:25). Damit belegen sie weiterhin mit sieben Punkten Rang neun. Zu ihrer Ehre: Die Netzhoppers schlugen sich achtbar und verloren zwei Sätze nur knapp. Bester Netzhopper war Außenangreifer Theo Timmermann mit 19 Punkten. Mittelblocker Paul Sprung steuerte zehn Zähler bei.

Es war für die Netzhoppers SolWo Königspark ein ganz besonderes Volleyball-Bundesligaspiel. In der Innsbrucker Universitätssporthalle trafen sie auf die heimischen Hypo Tirol Alpenvolleys Haching. Es war das erste Punktspiel in der Bundesligageschichte der Dahmeländer überhaupt, dass sie im Ausland – in diesem Fall im benachbarten Österreich –  austragen mussten. Der Grund: Die Liga hatte dem deutsch-österreichischen Projekt Hypo Tirol Alpenvolleys Haching eine Ausnahmegenehmigung erteilt. In dieser Saison 2017/18 wurde erstmals eine Wildcard für die höchste deutsche Spielklasse vergeben, um freie Startplätze in der Liga zu besetzen. Da die Innsbrucker daheim keine Konkurrenz hatten, gingen sie eine Kooperation mit dem ehemaligen deutschen Pokalsieger und Vizemeister TSV Unterhaching ein.

Das Culic-Team war mit großen Personalproblemen ins 750 km entfernte Innsbruck gefahren. Zwei wichtige Eckpfeiler fehlten: Filip Gavenda  aufgrund von Knieproblemen, Björn Andrae reiste wegen sehr starker Halsschmerzen nicht mit. Timo Schlag ist an der Schulter verletzt ist und wird wohl noch einige Wochen fehlen. Nikola Poluga laboriert noch an einer Sehnendehnung in der Ferse.

Netzhoppers-Trainer Mirko Culic hatte es vorausgesehen: „Die Tiroler spielen in eigener Halle einen ziemlich soliden und stabilen Volleyball. Sie sind zudem eine sehr erfahrene Mannschaft, deshalb wird es für meine ,Rumpftruppe’ wirklich schwer, dort zu bestehen. Natürlich werden wir nicht die Punkte kampflos den Hausherren überlassen. Mal sehen, was am Ende für uns in Innsbruck herauskommt.“ Ein engagierter Auftritt, nur dass es dafür keine Punkte gibt. Die nächste Chance, welche zu holen ist am Samstag um 19 Uhr in der LandkostArena in Bestensee gegen den in der Tabelle hinter den Netzhoppers liegenden TV Rottenburg. U.Rochow 

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