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Dienstag, November 28, 2023
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Am Ende war die Luft raus

Ein Punkt für die Netzhoppers / Drei Spiele in fünf Tagen haben bei der Mannschaft Spuren hinterlassen

Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee hat die Mittwochabendpartie gegen WWK Volleys Herrsching nach 118 sehr spannenden und brisanten Minuten mit 2:3-Sätzen (25:15, 22:25, 25:22, 17:25, 11:15) verloren. Es war in dieser Saison bereits die dritte Heimniederlage für die Dahmeländer, die mit neun Zählern derzeit auf Rang sechs in der Tabelle stehen.

Wie schon nach dem 1:3 gegen die Volleyball Bisons Bühl war Netzhoppers-Coach Christophe Achten nach dem Match mit dem Auftritt seines Teams überhaupt nicht zufrieden. „Wir wollten das dritte Spiel in fünf Tagen mit einem Sieg abschließen. Das ist uns nicht gelungen, da wir zu viele leichte Fehler gemacht haben“, sagte der Belgier nach dem Spiel. „Ich bin sehr enttäuscht über die Mannschaftsleistung, denn wir hätten durch einen Erfolg gegen Herrsching auf den dritten Platz vorrücken können.“ Deutlich bessere Laune hatte dagegen sein Kollege Max Houser: „Beide Teams haben sehr gut gespielt, es war ein richtig schönes Volleyballspiel. Die Netzhoppers haben wirklich stark aufgeschlagen. Wir hatten das gesamte Match über den etwas schlechteren Block, doch im entscheidenden Tie-Break war dieser da, sodass wir den fünften Satz holen konnten.“

Die Hausherren erwischten den deutlich besseren Start in die Begegnung. Bis zum 7:7 konnte Herrsching zwar noch mithalten, doch nach zwei direkten Punkten von Karli Allik erarbeiteten sich die Netzhoppers erstmalig einen Zwei-Punkte-Vorsprung (14:12). Diese Führung wurde Stück für Stück ausgebaut. Nach 24 Minuten stand der deutliche 25:15-Satzgewinn fest. Im folgenden Abschnitt drehten die Volleys so richtig auf. Angetrieben von einem überragend agierenden Johannes Tille dominierten die Bayern den zweiten Satz fast nach Belieben. Achten reagierte und brachte Theo Timmermann für Dirk Westphal ins Spiel – mit Erfolg. Timmermann blockte gleich seinen ersten Ballkontakt zum 10:13. Punkt für Punkt kämpften sich die Netzhoppers an die Gäste heran (18:19). Herrsching spielte jedoch weiter routiniert seinen Stiefel herunter und glich nach Sätzen zum 1:1 aus. Mit einem gut getimten Schmetterball holte Timmermann den ersten Punkt im dritten Durchgang. Eine Aufschlagserie von Johannes Mönnich brachte schnell eine 4:1-Führung für die Dahmeländer, die beim 11:11 wieder dahin war. In der Folgezeit schaffte es keine Mannschaft, sich einen entscheidenden Vorsprung zu erarbeiten (13:13, 16:16, 20:20). Mit einem Aufschlag-Ass zum 23:21 stellte Timmermann kurz vor dem Satzende die Weichen auf Sieg. Nach einer Direktabnahme von Keurakis, seiner vierten bis zu diesem Zeitpunkt, sicherten sich die Hausherren diesen Abschnitt mit 25:22. Trotz eines Traumstarts in den vierten Satz, die Netzhoppers lagen schnell mit 6:3 vorn, schafften es die Brandenburger nicht, diesen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Die Volleys kämpften sich Punkt für Punkt heran und gingen beim 13:12 selbst in Führung, die sie bis zum Ende des Durchganges beim 25:17-Erfolg so richtig ausbauen konnten. Der alles entscheidende Tie-Break war, wie schon in den Sätzen zuvor, in der Anfangsphase sehr ausgeglichen (8:8). Nach einem Ass von Jonas Kaminski führte Herrsching mit 10:9. In den letzten Spielminuten der Begegnung schafften es die Netzhoppers nicht, den gut stehenden Block der Gäste zu überwinden, die dadurch Satz fünf verdient mit 15:11 gewinnen konnten. Wertvollste Spieler der Partie wurden bei den Netzhoppers Byron Keturakis (Silber) und bei WWK Volleys Herrsching Jori Alexander Mantha (Gold). RED/ PI Netzhoppers

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