Arbeitsmarkt 
dank Kurzarbeit stabil

Langzeitarbeitslosigkeit steigt jedoch 
in der Region an

Die Arbeitslosenquote im Bereich der Arbeitsagentur Cottbus ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent gesunken. Gleichzeitig wurden 1070 freie Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 369 weniger als im Oktober. Gesucht werden derzeit zum Beispiel Fachkräfte im Handel, Altenpfleger/-innen, Helfer/-innen in der Lagerwirtschaft, Fachkräfte in der Bauelektrik, Fachkräfte in der Gebäudereinigung, Erzieher/-innen, Fachkräfte für Maschinenbau und Betriebstechnik, Fachkräfte für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Berufskraftfahrer/-innen, Köche/ Köchinnen.

Im November waren insgesamt 18907 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 7,5 Prozent, das heißt: im November 2020 waren 1321 Arbeitslose mehr gemeldet als im November 2019. Zum Vormonat verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 95. Es haben sich im November 3921 Menschen neu arbeitslos gemeldet. Das sind 935 weniger als im November 2019. Gleichzeitig haben sich 4006 Personen aus Arbeitslosigkeit abgemeldet. Das sind 628 weniger als vor einem Jahr. Zunehmend sind Langzeitarbeitslose von der Krise betroffen. Im November 2020 waren 7.410 Menschen gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vormonat 196 Personen mehr und zum Vorjahr ein Anstieg um 1098 Personen.

Im November 2020 sind 602 Anzeigen auf Kurzarbeit bei der Arbeitsagentur Cottbus eingegangen. Zuvor waren es im Oktober 136, im September 66, im August 49, im Juli 59, im Juni 145, im Mai 436, im April 4492 und im März 1218 Firmenanträge auf Kurzarbeit. Aufgrund der vielen Arbeitnehmer in Kurzarbeit ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt derzeit stabil. Insgesamt ist sie aber im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Die niedrigste Arbeitslosen-Quote im Agenturbereich hat derzeit Luckau mit 3,0 Prozent, die höchste verzeichnet Forst mit 8,8 Prozent. In Königs Wusterhausen liegt die Quote bei 4,3 Prozent. Im letzten November waren es 3,5 Prozent.

RED