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Sonntag, März 3, 2024
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Ausgrenzung hat viele Gesichter

Gemeinsames Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocausts haben Königs Wusterhausens Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und Laura Lazarus, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, in der vergangenen Woche einen Kranz an der Stele in der Storkower Straße/ Fliederweg niedergelegt.

Die Stele erinnert an das einstige Außenlager des KZ Sachsenhausen, das sich unweit in der Senziger Chaussee befand. Hunderte Menschen wurden auch dort wegen ihrer Herkunft, ihrer politischen oder religiösen Überzeugung oder ihrer geschlechtlichen Orientierung entrechtet, erniedrigt und zu Sklavenarbeit gezwungen. Sie mussten die kriegswichtige Produktion aufrechterhalten. Nicht wenige kamen wegen der unmenschlichen Bedingungen zu Tode.

„Man muss sich immer wieder daran erinnern, was Menschen einander angetan haben“, betone Michaela Wiezorek. „Nur so können wir verhindern, dass diese Verbrechen sich wiederholen. Ausgrenzung und Hass haben viele Gesichter. Die politische Kultur hat sich in den vergangenen Jahren deutlich zum Schlechten entwickelt. Der Diskurs ist oftmals überlagert von Anfeindungen und Diffamierungen. Dem müssen wir als starke Zivilgesellschaft entgegenstehen.“ Sie bedankte sich bei allen Akteuren in Königs Wusterhausen, die diese Anliegen am Gedenktag mit mit ihren würdevollen Veranstaltungen unterstützten.

RED/ PI Stadt KW

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