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Baerbock und der Fuchs

Wir hatten in diesem Jahr nicht allzu viel zu lachen. Vieles wurde und wird teurer. Verantwortlich ist das politische Dilettieren der Bundesregierung zur Lösung der Haushaltskrise. Die Menschen im Land müssen dafür zahlen, die Regierung juckt es nicht. Die Lage ist Besäufnis erregend. Wir hätten nichts zu lachen – wenn wir Annalena Charlotte Alma nicht hätten: Sie hat so manchen (Baer)Bock geschossen. Die deutsche Außenpolitik mit ihr ist ein Witz, oft arrogant. Da werden andere Nationen belehrt, was richtig und falsch ist. Als Außenministerin hat sie aber international nichts zu sagen. Höchstens aufzusagen. Aber was sie selbstüberzeugt von sich gibt, sagt viel über sie. Fehlerfreie Auftritte gelingen ihr nur, wenn sie die Sprechzettel ihrer Diplomaten vorliest. Zu spät gemeldete Nebeneinkünfte, ein ominöser Lebenslauf und ein Buch mit Plagiatsvorwürfen: Die ehemalige Leistungsturnerin turnt von einem Skandal zum nächsten. Baerbocks Auswärtiges Amt hat zum Jahresende Millionen an Steuergeldern für den Kauf von Grundstücken ohne erkennbaren Nutzen verpulvert, deren Sinn rätselhaft ist. Fünf Grundstücke in Brüssel mit Schwimmhalle und Tennisplatz, obwohl dort bereits drei Vertretungen mit repräsentativen Residenzen und eine weitere Immobilie unterhalten werden. Hat sich Annalenchen etwas dabei gedacht? Wenn sie gedacht hat. Die Grünen-Politikerin machte schon in der Vergangenheit von sich reden. Durch ihr Gerede und durch hohe Ausgaben – auf Kosten des Steuerzahlers. Egal, es ist ja nicht ihr Geld. So durch 137 000 Euro für ihre Visagistin, mehrere Zehntausend für eine Fotoagentur, von der sie sich knipsen ließ, als sie an einem Südseestrand mit ihren kleinen Füßchen im Wasser planschte. Mit den sie ausgabenunmäßig auf großem Fuß lebt. Über das Baerböckchen gibt es viele Witze. Sie sagen vieles über ihre die Realität aus. Die bayerische Kabarettistin Monika Gruber schreibt in ihrem bei Piper erschienenen Buch „Willkommen im falschen Film“: „Immer, wenn zum Beispiel unsere Außenministerin den Mund aufmacht, diese angebliche Spitzenpolitikerin im Körper einer Waldorfpädagogin im ersten Praktikumsjahr mit den Englischkenntnissen eines Fünftklässlers, denke ich mir: „Bitte lieber Gott, lass das bloß keinen im Rest der Welt hören!“ Blöderweise klappt das leider nicht immer, weil es nun mal in der Natur der Sache liegt, dass ein Außenminister auch draußen wahrgenommen wird. Neulich bei der Sicherheitskonferenz in München, auf der mal wieder die mächtigsten Politvertreter dieser Erde anwesend waren – Emmanuel Macron, Joe Biden oder Hubert Aiwanger beispielsweise –, ging es natürlich primär um den Krieg in der Ukraine. Und da sagte Frau Baerbock in einer Sprache, die sie für Englisch hielt: Also, wenn der Putin endlich eine 360-Grad-Wende machen würde, dann wäre die Welt wieder glücklich! 360 Grad, das ist einmal im Kreis herum. Vielleicht hat sie das so in ihrem ganzheitlichen Montessori-Tanzkurs für angehende Grünen-Ministerinnen gelernt. Nicht erst durch Annalena wissen wir: Der Fuchs ist schlau. Er stellt sich dumm. Bei vielen Politikern gehts auch andersrum. Ein gutes Neues Ihnen allen. Auf dass wir 2024 wieder was zu lachen haben. Und überhaupt.

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