Bau wird den Ort prägen

Neue Grundschule in Senzig nimmt Gestalt an

Der Sieger des Architekturwettbewerbs zur Grundschule Am Bullenberg in Senzig steht fest. Er wurde aus 20 eingereichten Wettbewerbsarbeiten ermittelt. Zwanzig Architekturbüros nahmen an dem Wettbewerb teil. Bis Mitte September hatten sie Zeit für die Entwürfe, die durch die Gruppe Planwerk aus Berlin im Auftrag der Stadt gesichtet, geprüft und der Jury erstmalig und anonymisiert vorgelegt wurden.

Zu den Fachleuten zählten renommierte Architekten und Landschaftsarchitekten, aus Hochschulen, Universitäten und Selbstständige sowie einer Gruppe der Sachpreisrichter – wodurch ein Gleichgewicht zwischen Fachwissen unterschiedlichsten Hintergrunds und der genauen Kenntnis des Ortes, der Einwohner und ihrer Bedürfnisse gegeben war.

Beurteilt wurden die architektonischen und städtebaulichen Konzepte, Raumkonzepte für Schule und Hort, Aula, Mensa und Sporthalle, die Lösungsansätze zur Verkehrsanbindung, Erschließung des Geländes sowie der Gestaltung von Außenanlagen und Sportflächen. „Durch seine für Brandenburg nicht ganz typische Topografie stellt das Grundstück eine Herausforderung dar“, sagte Prof. Angela Mensing-de Jong, Architektin und Jury-Vorsitzende, und meinte konkret die Hanglage auf dem Bullenberg. Ganz unterschiedlich stellten sich die Wettbewerbsteams dieser Aufgabe. Der Gewinner – mayerwittig, Architekten und Stadtplaner, aus Cottbus – überzeugte mit voneinander losgelösten Baukörpern und seiner Art, mit der Hangsituation umzugehen: mit zweigeschossigen Gebäuden, die sich in der Größe dezent zeigen, die nötige Fläche für die Schule bieten und sich gleichzeitig optisch gut in den dörflich bebauten Ortsteil Senzig einpassen.

Der erste Platz ist mit 32.000 Euro dotiert, auch alle weiteren genannten erhalten Preisgelder bzw. eine Anerkennung.

Fachbereichsleiterin Michaela Wiezorek: „Die neue Grundschule in der Ortsmitte wird den Ort prägen – und muss zu den Bedürfnissen der Kinder und zum Ort passen.“ Dies ist in den Augen von Ortsvorsteherin Renate Grätz gelungen, auch, da der Rodelberg weiter bestehen kann.

Stadt KW(T+F)

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