Beistand im Alltag

Renate Grupe (2.v.l.), Vorsitzende des Seniorenbeirats Königs Wusterhausen, und Bürgermeister Swen Ennullat (Mitte)mit den geehrten Ehrenamtlern bzw. ihren Vertretern. Foto: R. Anton

Ehrung für Helferinnen und Helfer beim Tag der Pflege in KW

Sie sind täglich für ältere Hilfebedürftige da und erleichtern ihnen den Alltag – die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Königs Wusterhausen. Ihnen zu Ehren veranstaltete der städtische Seniorenbeirat gemeinsam mit der Stadt kürzlich den Tag der Pflege. „Etwa 2,8 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Pflegestufe. Die Hälfte von ihnen wird zuhause versorgt“, erklärte Renate Grupe, Vorsitzende des Seniorenbeirats, im Beisein von Bürgermeister Swen Ennullat und den Ortsvorstehern Katharina Ennullat, Heinz-Georg Hanke und Uwe Friedrich. „Wir sind hier, um dafür unsere Wertschätzung zu zeigen.“

Im Bürgertreff am Fontaneplatz wurden stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer sechs von ihnen ausgezeichnet. So wurde Birgit Meinicke-Kleint geehrt. Sie ist für ihre Mutter da und soll durch die Anerkennung neue Kraft schöpfen. Maria Neumann ist eine wichtige Ansprechpartnerin in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Königs Wusterhausen. Sie begleitet Gehbehinderte zu Veranstaltungen. Seit vielen Jahren ist Tamara Reddig im Seniorenheim Königs Wusterhausen tätig. Dort besucht sie mindestens zweimal wöchentlich die Bewohnerinnen und Bewohner und geht mit ihnen in den Garten. Nicht aus der Ortsgruppe Zeesen der Volkssolidarität wegzudenken ist Doris Theinert. Sie organisiert Veranstaltungen und unterstützt eine Dame nach einem Krankenhaus-Aufenthalt. Einer besonderen Hilfe für an Demenz erkrankte Menschen hat sich Gabriele Zwick verschrieben. Sie ist im Arbeiter-Samariter-Bund aktiv und näht therapeutische Nesteldecken, die den Tastsinn der Erkrankten anregen. Walter Hofheinz hilft mit ganzem Herzen im Carisatt-Laden in der Maxim-Gorki-Straße, wo er bei der Kleiderwahl berät.

RED/ PI Stadt KW