Besuch aus Tschernobyl

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Erlebnisreicher Tag für Kinder aus Weißrussland in Wildau

Seit 29 Jahren leistet der Lübbener Kinderhilfsverein für Tschernobyl e.V. Hilfe für Kinder aus dem Minsker Bezirk in Weißrussland, die unter den Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl leiden. Auch in diesem Jahr weilten wieder Kinder aus dieser Region zu einem 3 ½ wöchigen Erholungsaufenthalt im Landkreis Dahme-Spreewald. Während dieser Zeit wohnten sie bei Gasteltern und unternahmen viele Freizeitaktivitäten.

In der vergangenen Woche waren sie auch in der Stadt Wildau zu Gast. Hier wurden sie im Hafen des Wassersportclubs Wildau e.V. empfangen, um einen erlebnisreichen Tag zu verbringen. Der Wassersportclub Wildau e.V. war zum zweiten Mal Gastgeber für den Lübbener Verein. Auf dem Erlebnisprogramm der Kinder standen darüber hinaus in den letzten Tagen der Besuch im Filmpark Babelsberg, im Tropical Island, im Wildorado oder im Haus des Waldes Gräbendorf. Im Hafen des Wildauer Wassersportclubs begann der Tag mit einem Morgensnack. Dann ging es auf eine mehrstündige Fahrt mit einem Kutter zum Zeuthener See, begleitet durch die DRK-Wasserwacht, um schließlich am Nachmittag den sonnigen Tag mit Spielen und Grillen auf dem Hafengelände zu beschließen. Begleitet wurden die Kinder von der Ehrenvorsitzenden des Vereins, Brigida Melzer, von Karla Mauer, die den Kontakt zwischen Verein und der Stadt Wildau organisiert und von der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Wildau, Katja Lützelberger.

Der Verein bedankt sich vor allem bei den Sponsoren, die durch ihre finanzielle Unterstützung diesen Aufenthalt möglich machten: Partyservice Penndorf, Michael Penndorf, Haus des Waldes – Landesforst Brandenburg sowie der Jagdverband Königs Wusterhausen, DRK-Wasserwacht, Sportfreunde des Wassersportclub Wildau, besonders Monika Peltre‘.

Am vergangenen Montag  endete der Besuch der Kinder. Bevor sie mit dem Bus die Heimreise antraten, wurden sie in Lübben auf dem Parkplatz Lindenstraße verabschiedet, der inzwischen vereinsintern den Beinamen „Platz der Tränen“ erhalten hat.

MT (T+F)

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