Bist Du „Held oder Feigling“?

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Das erfolgreiche Projekt der Bürgerstiftung Königs Wusterhausen wird fortgesetzt

„Held oder Feigling“ – dieser Frage widmete sich die Bürgerstiftung Königs Wusterhausen zusammen mit Jugendlichen während eines Projektes im vergangenen Schuljahr. Die Aktion wurde vom  Landespräventionsrat Brandenburg und dem Königs Wusterhausener Präventionsrat finanziell unterstützt. Sie sollte jungen Menschen aufzeigen, wie man in Konfliktsituationen gewaltfrei reagieren kann. Zwölf sechste Klassen sowie eine gemischte Klasse der Blinden- und Sehbehindertenschule Marie-und-Hermann-Schmidt profitierten von dieser im Land Brandenburg einzigartigen schulergänzenden Aktion.

Sozialarbeiter, für Strafsachen zuständige Richter oder auch die ehrenamtlich Tätigen bei der Bürgerstiftung engagierten sich im Projekt. So war vor allem die Teilnahme an Gerichtsverhandlungen interessant, die beispielsweise Matthias Deller als Direktor des Amtsgerichtes Königs Wusterhausen mit zwei seiner Richter ermöglichte. Neben einem Vortrag der Polizei konnten sich die Schüler außerdem in Gruppenübungen mit dem Thema Deeskalation beschäftigen. Am Ende zeigten Umfragen unter den Schülern eine hohe Zufriedenheit und überaus positive Bewertung des Erlebten.

Für das erste Schulhalbjahr 2018/19 ist die Fortsetzung bereits gesichert. Der städtische Präventionsrat sorgt für die Finanzierung. Das Projekt wird ab sofort vom Humanistischen Regionalverband übernommen. Die Stadt Königs Wusterhausen bemüht sich darum, auch ab 2020 sicherstellen zu können, dass „Held oder Feigling“ den künftigen sechsten Klassen angeboten werden kann.  RED/ PI Stadt KW

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