Blutspenden nützen nicht nur den Patienten

Beim Blut spenden wird stets auch ein kleiner Gesundheitscheck des Spenders vorgenommen. Foto: DRK

Spender tun Gutes und können auch selber von der Untersuchung des Blutes profitieren

Die Sommerferienzeit ist einige Wochen vorbei und die Herbstferien stehen bereits vor der Tür. Die Reserven an Blutpräparaten sind zu Ferienzeiten auf ein niedriges Niveau gesunken. Blutpräparate sind jedoch nur sehr kurz haltbar. Blutspenden sind deshalb jetzt besonders wichtig, denn zusätzlich zum Regelbetrieb werden in den Kliniken immer noch viele Operationen nachgeholt, die im Lockdown aufgeschoben worden waren.

Das wichtigste Argument für eine Blutspende beim Roten Kreuz ist für die meisten Spenderinnen und Spender, dass sie damit anderen Menschen helfen können. Der sogenannte Effekt des „warm glow“ wird sogar von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in diesem ­Zusammenhang als das schöne Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, beschrieben. Aber auch für den Erhalt der eigenen Gesundheit sorgen die Blutspenderinnen und –spender durch ihr Engagement auf unterschiedliche Weise vor. Prinzipiell werden vor jeder Blutspende der Blutdruck, die Körpertemperatur sowie der Hämoglobinwert, der Auskunft über den Sauerstoffgehalt des Blutes gibt, überprüft. Sollten die Messungen außerhalb des Normbereichs liegen, werden die Spender informiert und können zeitnah den Hausarzt aufsuchen oder beispielsweise wegen Eisenmangels die eigene Ernährung anpassen. Außerdem wird das Blut mit jeder Spende auf bestimmte Infektionserreger untersucht. Im Falle eines Positivbefundes wird der Spender informiert.

Alle DRK-Blutspendetermine in Brandenburg finden sich auf https://blutspende-nordost.de/blutspendetermine/. Für alle DRK-Blutspendetermine ist die Buchung einer festen Spendezeit vorab unbedingt erforderlich. Eine Terminreservierung erfolgt auf https://terminreservierung.blutspende-nordost.de. Weitere Informationen gibt es auch unter der kostenlosen Hotline 0800/1194911.

Einen besonderen Service auf Wunsch erhalten Blutspender, die innerhalb von 12 Monaten drei Vollblutspenden leisten. Sie können sich über einen zusätzlichen Blutspende-Gesundheitscheck freuen, der einen detaillierten Überblick über weitere, wichtige Blutwerte gibt. Möglichen Erkrankungen kann so frühzeitig vorgebeugt werden. Das Blutspenden sollte jedoch nicht als einzige Vorsorgemaßnahme genutzt werden. Eine umfassende ärztliche Kontrolle sollte von einem Haus- oder Facharzt regelmäßig durchgeführt werden.

Ab sofort entfällt die 3G-Regelung auf allen vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost angebotenen Blutspendeterminen. Die Verpflichtung zum Tragen einer OP-Maske oder einer FFP2-Maske besteht jedoch weiterhin. Alle Spendewilligen erhalten eine entsprechende Maske vor Ort. Spenderinnen und Spender können nach einer durchgemachten Corona-Infektion 4 Wochen nach Genesung wieder zur Spende zugelassen werden. Bei einem leichten Krankheitsverlauf ohne Fieber kann 7 Tage nach Symptomfreiheit wieder Blut gespendet werden.

Alle Fragen zum Thema Blutspende und Corona-Virus werden auf https://www.blutspende-nordost.de/informationen-zum-coronavirus behandelt.

RED / PI DRK