”Bredows Kochmützen“ in Fontanes guter Stube

Eine kleine Laudatio der Fachlehrerin auf  die Künste ihrer Schützlinge

Nach 120 Minuten Kochzeit waren Nancy Schmidt, Pierre Bach, Leonie Behling und Maria Siegmund, „Bredows Kochmützen“ von der Oberschule „Dr. Hans Bredow“ in Königs Wusterhausen, zwar sichtlich geschafft aber nicht unzufrieden mit ihrem Menü „ Zu Besuch in Fontanes guter Stube“, das  sie beim EWE-Kochpokal-Finale kredenzten.

Nach intensiven Recherchen in alten Kochbüchern fanden wir die passenden Zutaten für unser 3-Gänge Menü, die zudem alle in der Mark Brandenburg wachsen und gedeihen. Eine nicht unwichtige Rolle spielte dabei auch der frühere Schlossherr aus unserer Heimatstadt Königs Wusterhausen, denn Friedrich Wilhelm sorgte einstmals dafür, dass die im Hauptgang geforderte Kartoffel in den Speiseplänen in unserer Region Einzug hielt. Die Ofenkartoffel garnierten wir mit einer Apfel-Meerrettich-Creme sowie Fontanes Lieblingswurst – der Rotwurst. Wie es an Festtagen üblich war, wurde das Festmahl natürlich mit einem delikaten Festtags-Süppchen eröffnet – bei uns bestand es aus Zutaten vom Federvieh und kräftigen Wurzelgemüse kombiniert mit zartem Blumenkohl und leckeren Zuckerschoten.

Abgerundet haben wir das Ganze mit einem Himbeertraum, einer Kombination aus einer Sahne-Joghurt-Creme mit knusprigen Baisers und zarten Himbeeren. Das zergeht auf der Zunge und wird so zu einem Gaumenschmaus der besonderen Art. Natürlich gehört zu so einem Festessen die passende Tischdekoration. Auch hier ließen sich die Schüler von Artikeln und Fotos im schon erwähnten Kochbuch inspirieren. Verbunden mit passenden Dekorationsartikeln wie Schreibfedern und Tintenfässchen und einem farblich passenden Blumenschmuck, alten Kerzenhaltern sowie den selbst gestalteten Menükarten ergab der Tisch ein optisches Highlight.  Am Ende wurden unsere „Kochmützen“ Dritter. Vielleicht war es wirklich nur eine fehlende Prise Salz, die über die Platzierung entschied. Das ist allerdings kein Grund, sich lange zu grämen. Die anwesenden Kollegen und die Eltern waren jedenfalls trotzdem ganz stolz auf ihre gezeigte Leistung.

Carmen Panzner, 

betreuende Fachlehrerin

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