Brücke Niederlehme 
wird später fertig

Prüfung ergab größere Schäden 
als ursprünglich angenommen

Die Sanierung der Rad- und Fußwegbrücke in Niederlehme dauert länger als geplant. Das teilen die Städte Königs Wusterhausen und Wildau mit. Die Fachfirma, die mit der Reparatur betraut ist, kann ihren eigenen Fertigstellungstermin nicht einhalten. Nun soll die Brücke im Juni angeliefert werden. Grund dafür sind die Portalrahmen, die neu angefertigt werden müssen. Eigentlich sollten die bisherigen Exemplare wiederverwendet werden. Aber bei der Prüfung der Schweißnähte, welche erst nach kompletter Demontage der Rahmen erfolgen konnte, stellte sich heraus, dass diese nicht den Anforderungen entsprechen. Eine Überarbeitung der Schweißnähte wäre unwirtschaftlich, wie zwei unabhängige Gutachter bestätigten. Deswegen müssen die Portalrahmen erneuert werden. Die Mehrkosten liegen bei etwa 12000 Euro. Dieser Mangel an den Schweißnähten bestand seit jeher, wurde aber nun erst im Zuge der Brückensanierung festgestellt.

Die neue Brücke besteht aus drei Segmenten, die derzeit in einer Fertigungshalle gebaut und erst vor Ort zusammengesetzt werden. Sobald die Portalrahmen fertig sind, erfolgt eine Probemontage und eine Kontrollvermessung. Dann wird die Brücke wieder zerlegt und alle Stahlbestandteile erhalten einen mehrschichtigen Korrosionsschutz, was etwa vier Wochen dauert. Nahezu fertig kommt die Dahmebrücke dann an ihren Bestimmungsort und wird eingesetzt. Die Stahl-Holz-Konstruktion wird dem ursprünglichen Erscheinungsbild sehr nahe kommen. RED