Chorgesang zwischen Baudenkmalen

Das Kreis-Chorfest 2016 fand in Teupitz statt.

Rund 400 Sänger kommen am 26. Mai
zum Kreis-Chorfest nach Wildau

Der Wildauer Bürgermeister Dr. Uwe Malich hat die Schirmherrschaft für das dritte Kreis-Chorfest des Sängerkreises Königs Wusterhausen übernommen. Es findet nach Straupitz (2014) und Teupitz (2016) am 26. Mai inmitten der historischen Schwartzkopff-Siedlung in Wildau statt. Rund 400 Sänger werden an vier verschiedenen Auftrittsorten singen und musizieren.

Der Sängerkreis ist ein Zusammenschluss von derzeit 16 Chören des Landkreises im Brandenburgischen Chorverband. Er hat sich der Pflege des Chorgesangs und dem Singen in Gemeinschaft verschrieben. Genau das soll in Wildau auch stattfinden: Geplant ist ein ganztägiges Chorkonzert im Volkshaus Wildau ab 9.30 Uhr, bei dem Sängerkreis- und Wildauer Chöre je etwa 20 Minuten lang einen Ausschnitt aus ihrem Repertoire präsentieren. Mit dabei sind sowohl Männer-, als auch Kinder- und gemischte Chöre.

Begleitend wird es ein Musikcafé in der Musikschule Seeliger geben. Auf der dortigen Bühne werden sich kleinere Instrumental- und Vokalensembles, teils aus den Chören selbst, teils von außerhalb, vorstellen. Zuhörer können dabei eine Tasse Kaffee und einen Imbiss genießen. Zünftiger geht es schließlich an der Villa am See zu, wo die Chöre im Biergarten die Möglichkeit haben, spontan die Gäste der Villa zu unterhalten und selbst am Wasser die Seele baumeln zu lassen – bei einem eigens für diesen Tag kreierten Cocktail.

Den festlichen Abschluss des Tages bildet um 19 Uhr ein Sonderkonzert in der Bibliothek der TH Wildau (mit Eintritt). Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens gibt der Luckauer Kammerchor Cantemus ein Sonderkonzert unter dem Titel „Best of Cantemus“ – ein Programm, auf das sich Fans des Chores ebenso freuen dürfen wie „Ersthörer“.

Seit dem Fest in Straupitz im Jahr 2014 gehört es zum Anspruch des Sängerkreis-Vorstandes, ein Chorfest für Zuhörer, Sänger und den gastgebenden Ort gleichermaßen zu gestalten. Die Zuhörer bekommen gute Chormusik geboten, die Sänger lernen einen ihnen vielleicht noch unbekannten, entdeckenswerten Ort im Landkreis kennen und die jeweilige Gemeinde bekommt die Möglichkeit, sich von ihrer schönsten Seite zu präsentieren.

Dazu gehört auch, dass sich einheimische Chöre und Ensembles einbringen. So werden das Zupfinstrumentenorchester Wildau, Gesangsensembles der Musikschule Seeliger und Ensembles der TH Wildau mit dabei sein. Federführend bei der Organisation des Festes ist auch ein Wildauer – der Vereinsvorsitzende des Singekreises Wildau Rolf Nopper.

T+B: Dörthe Ziemer

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