Das Alphabet ist kein Buch mit sieben Siegeln

Mehrgenerationenhaus Bestensee hilft
bei Schreib- und Leseschwächen

In Deutschland können rund 6,2 Millionen Erwachsene nur eingeschränkt oder überhaupt nicht lesen und schreiben. Mit verschiedenen Angeboten unterstützt das Mehrgenerationenhaus Kleeblatt Bestensee Betroffene aus der Region in ihrem Alltag. Zum Weltalphabetisierungstag macht das Haus durch einen Aktionstag am 12. September auf das Thema aufmerksam und lädt zum Austausch ein.

Mit ihrem Engagement stärken die Mehrgenerationenhäuser den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das soziale Miteinander. Etwa 180 der rund 540 vom Bundesfamilienministerium geförderten Mehrgenerationenhäuser engagieren sich aktuell im Sonderschwerpunkt „Förderung der Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz“. Das Mehrgenerationenhaus Kleeblatt Bestensee bietet unter anderem offene Treffen und Sprechstunden sowie ein offenes Lernangebot für Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten. Diese Angebote tragen zu mehr Chancengleichheit, Teilhabe am sozialen Leben und Unabhängigkeit bei.

Das Mehrgenerationenhaus Kleeblatt Bestensee in der Waldstraße 33 lädt zum Weltalphabetisierungstag am 12. September von 15 bis 18 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger ein, am Aktionstag teilzunehmen und sich zu den Themen Alphabetisierung und Grundbildung auszutauschen. Dort können die Besucher die Angebote des Hauses kennenlernen, sich zum Thema funktionaler Analphabetismus informieren sowie mehr zu Kursangeboten der Region erfahren. Jeden Donnerstag in der Zeit von 15 bis 18 Uhr bietet der Treffpunkt ein Lerncafé und persönliche Beratung für Menschen mit geringer Lese- und Schreibkompetenz an. Dabei verbessern die Teilnehmer ihre Lese- und Schreibfähigkeiten und erfahren auch Hilfe bei der Bearbeitung von Briefen und Formularen. Interessierte können sich jederzeit im Mehrgenerationenhaus bei Mareike Krohn unter der Rufnummer 033763/22554 oder der Email-Adresse mgh-bestensee@alv-brandenburg.de melden und informieren.

RED