Das Auerhuhn fühlt sich wohl

Naturschutztag des Landkreises thematisierte auch invasive Fischarten und Insektenschutz

Beim Naturschutztag des Landkreises Dahme-Spreewald tauschten sich jüngst Mitarbeiter der Kreisverwaltung und Vertreter von Umwelteinrichtungen sowie Verbänden über aktuelle Entwicklungen in der Region aus. Ein Erfolg ist die Wiederansiedlung des Auerhahns im Süden des Landkreises. Die Bestände der Tiere, die in Schweden eingefangen werden, entwickeln sich nach anfänglichen Schwierigkeiten nun positiv in Brandenburg. Ein Problem sind invasive Fischarten, die sich bereits in den Flüssen etabliert haben und sich weiter Richtung Nordsee ausbreiten. Um ein weiteres Einwandern zu unterbinden, so die Experten, sollten zum Beispiel keine gebietsfremden Fischarten in Gewässer ausgesetzt und kein Mischfutterbesatz verwendet werden. Zudem wurde das hochaktuelle Thema blütensuchender Insekten behandelt. Untersuchen belegen, dass spezielle Blühmischungen innerstädtische Grünflächen zu Hotspots für verschiedene Insektenarten machen. Um den Rückgang von Insekten abzuschwächen, sollten auch in der Region die Städte und Gemeinden die Schaffung von Blühflächen im innerörtlichen Bereich fördern und unterstützen.

RED