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Das ist eine ganz ganz tolle Sache!

Der 1. „Wernecke Charity Golf Cup“ brachte 6000 Euro 
für Kinderhaus „Pusteblume“

Am 10. Oktober fand der 1. „Wernecke Charity Golf Cup“ im Berliner Golf & Country Club Motzener See statt. Das Turnier war in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes.

Zunächst mussten natürlich die gegebenen Corona-Bestimmungen während des Wettbewerbs und beim darauffolgenden gemeinsamen Essen der Teilnehmer sowie der Siegerehrung eingehalten werden. Das hieß unter anderem, dass die Golfer zeitversetzt ins Turnier starten und nach dem Wettkampf die gebotenen Abstandsregeln einhalten mussten. Trotzdem wurde das Turnier zu einem vollen Erfolg! Denn an diesem Tag im Golf & Country Club Motzen ging es nicht allein um das bestmögliche persönliche Ergebnis, sondern um eine möglichst hohe Spendensumme für das Hospiz Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg im Spreewald. Dafür waren alle Teilnehmer bereit, die Hälfte ihrer Startgelder beizusteuern. Dazu kamen dann noch die Erlöse aus der Tombola, bei der es hochwertige Preise, die von BMW-Wernecke, dem Berlin Capital Club, dem Hotel & Spa „Das Ahlbeck“ sowie Securitas zur Verfügung gestellt wurden, zu gewinnen gab.

Am vergangenen Freitag wurde nun der Spenden-Scheck im Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg übergeben. Olaf Wernecke, Chef des gleichnamigen BMW Autohauses mit Standorten in Wildau, Cottbus und Zossen, erläuterte vor der Scheck-Übergabe die Idee für seinen ersten Charity Golf Cup: „Diese Zeit ist auch für viele Unternehmen schwierig. Trotzdem wollen wir unserer sozialen Verantwortung gerecht werden. Andererseits wollten wir auch den Golf-Platz nach dem Lockdown im Frühjahr wieder beleben. So entstand die Idee für einen Charity Golf Cup. Also machten wir uns an die Organisation des Turniers.“ Die Resonanz auf die Idee war überwältigend. Über 40 Golferinnen und Golfer gingen schließlich an den Start. „Und als wir zu Beginn des Turniers den Spendenzweck des Turniers bekannt gaben, wurde dieser von den Teilnehmern einhellig begrüßt“, so Olaf Wernecke weiter. Die Hälfte der Startgelder und die Tombola-Erlöse wurden dann noch einmal von BMW-Wernecke aufgerundet, so dass am Ende eine stattliche Spendensumme von 6000 Euro zusammenkam.

Sehr zur Freude der Verantwortlichen im Kinderhaus „Pusteblume“. Andreas Berger-Winkler, Regionalvorstand der Johanniter Süd-Brandenburg, bedankte sich bei Olaf Wernecke mit den Worten: „Das ist eine ganz ganz tolle Sache! Wir sind schließlich auf Spenden angewiesen, um dieses Haus für die Kinder und deren Eltern betreiben zu können.“

Während einer kleinen Führung stellte die Einrichtungsleiterin Daniela Konzack dann ihr Haus, das erst am 1. Mai dieses Jahres eröffnet wurde, vor. Das Kinderhospiz bietet Platz für 12 Kinder und deren Eltern. Neben den Kinder- und Elternzimmern, die teilweise zusammenliegen, beherbergt das Haus noch eine Wohngruppe mit 8 Kindern und Jugendlichen. In speziellen Therapiezimmern können die Kinder entspannen oder sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten und unter fachlicher Betreuung sportlich betätigen. Im Außenbereich gibt es einen großen Spielplatz. Zentrale Treffpunkte im Haus sind der helle Wohn- und Essbereich sowie die gemütliche Leseecke.

„Wir können die Kinder nicht heilen. Aber wir können Schmerzen lindern und Leiden nehmen“, sagte Andreas Berger-Winkler während der Führung. Und Daniela Konzack ergänzte: „Leben können wir nicht verlängern. Aber wir können die Lebensqualität erheblich erhöhen.“

Am Ende der Führung durch das Haus wies Andreas Berger-Winkler noch auf das Problem hin, dass es zu wenige Fachkräfte für diesen so wichtigen Bereich der Pflege gibt. „Wir suchen dringend nach entsprechend geschulten Pflegekräften, um unsere räumlichen Kapazitäten hier voll auslasten zu können. Es ist sicher keine Tätigkeit für jeden, aber es ist in jedem Fall etwas ganz Besonderes, hier zu arbeiten.“ VE

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