Den Meister lange gefordert

B. Wersinger/F: Netzhoppers

Netzhoppers verlieren im Pokal gegen Berlin Volleys mit 0:3

Das Ziel für die Netzhoppers am Sonntag im Viertelfinale des diesjährigen DVV-Pokals war klar: „Mit unseren Fans im Rücken wollen wir natürlich versuchen, dem großen Favoriten ein Bein zu stellen.“ Routinier Dirk Westphal weiter: „Wir haben in diesem Berlin-Brandenburg-Derby gegen die Berlin Recycling Volleys nichts zu verlieren.“ Hatten sie nicht, aber trotzdem verloren: Für Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW war gegen den Vielfachmeister Endstation: Mit 0:3-Sätzen (20:25, 22:25, 19:25) unterlagen sie vor 736 Zuschauern. Aber das Ergebnis täuscht: „Mein Team hat eine deutlich bessere Leistung als bei der Niederlage in Rottenburg gezeigt“, so Netzhoppers-Coach Mirko Culic. Da sich auch die Berliner wie die KWer nicht sicher bei ihren Angaben präsentierten, konnte sich kein Team einen entscheidenden Punkte-Vorsprung herausarbeiten. Die Netzhoppers blieben den Volleys dichtauf. In den ersten zwei Sätzen konnten sie immer wieder zum Gleichstand aufschließen. Mit scharfen Schmetterbällen schlugen die Volleys gegen Ende des ersten und zweiten Satzes auf gleiche Weise zurück wie zuvor die Gastgeber. Erst im dritten Abschnitt zeigte der Favorit gegen kräftemäßig abbauende Netzhoppers – ihnen waren die ersten beiden intensiv geführten Sätze anzumerken – seine Stärken. Der Meister führte im letzten Satz zeitweise schon mit sieben Punkten Vorsprung (19:12). Aber die Netzhoppers gaben nicht auf, griffen bei 14:20 noch einmal an, aber am Ende fehlte die Cleverness. die abgezockte Spielweise der Gäste setzte sich durch. Kein Bein gestellt, aber gut gespielt.

Am kommenden Sonntag, den 2. Dezember,  müssen die Netzhoppers SolWo Königspark KW wieder in der Bundesliga ran. Um 16 Uhr empfangen sie in der Landkost-Arena die Volleyball Bisons Bühl. UR

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