Der größte Arbeitgeber der Stadt

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Gesundheits- und soziale Versorgung sind entscheidende Standortfaktoren

Vor kurzem trafen sich die Partner des Netzwerkes der Gesundheits- und Sozialwirtschaft Königs Wusterhausen e.V. (GeSoNet) zu ihrer ersten Mitgliederversammlung des Jahres. Das Gremium hat den  Anspruch, die Vertreter der Gesundheits- und Sozialwirtschaft in Königs Wusterhausen und der Stadtverwaltung an einen Tisch zu bringen. Denn egal ob Ärzte, Physiotherapeuten, das Klinikum, die verschiedenen Wohlfahrtsverbände oder die vielen im Umfeld des medizinischen und sozialen Sektors Tätigen – sie alle stellen nicht nur in ihrer Gesamtheit den größten Arbeitgeber der Stadt Königs Wusterhausen dar, sie verbindet auch das Ziel und die Verantwortung, ihren Beitrag für das Wohlergehen der Menschen hier zu leisten. In den vergangenen Jahren etablierten sich zum Beispiel Veranstaltungen wie die Lange Nacht der Gesundheit oder die regelmäßig stattfindende thematisch ausgerichtete Sonntagsvorlesung an der TH Wildau, die ein Mal jährlich von Vertretern des Netzwerks gehalten wird. Das zweimal im Jahr erscheinende GeSoNet-Magazin erschließt darüber hinaus relevante Themen für die Leser.  

Ihr erstes Jahrestreffen 2018 empfanden die Mitglieder als Aufbruch und Neuanfang zugleich, so die Vorstandsvorsitzende des Netzwerkes Dr. Kerstin Schneider. „Es wurden wieder grundsätzliche Fragen aus der Gründungszeit stärker in den Fokus gerückt.“ Denn Themen wie der barrierefreie Zugang zu öffentlichen Institutionen, Ärzten und zum Krankenhaus stellen die immer älter werdende Bevölkerung zunehmend vor Probleme. Hinzu kommt der – nicht nur in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft – deutlich spürbare Fachkräftemangel, der zugleich auch die Frage nach bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende, Studenten und nicht zuletzt auch für die Fachkräfte nach sich zieht. Auch ausreichend Parkflächen, Kita-Plätze und generell die Notwendigkeit einer gut ausgestatteten Infrastruktur kamen als Standortfaktoren für eine attraktive und zugkräftige Stadt zur Sprache. Insofern waren die Ausführungen von Bürgermeister Swen Ennullat, der an der Versammlung als Gast, aber auch als Mitglied im Netzwerk teilnahm, sehr interessant. „Wenn es um die Lebensqualität in unserer ­Region und die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen geht,  ist es wichtig, gemeinsam zu überlegen und zielführend zu handeln“, so Dr. Kerstin Schneider. 

red / PI Netzwerk

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