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Der Impressionismus kommt ins Haus

Museum Barberini bietet mit Online-Livetouren 
ein einzigartiges digitales Erlebnis

Während der Schließzeit bis zum 30. November 2020 erweitert das Museum Barberini sein digitales Programm rund um die Präsentation „Impressionismus. Die Sammlung Hasso Plattner“.

Täglich ermöglicht die Barberini Live Tour (17 Uhr)  einen virtuellen Besuch der Sammlung französischer Impressionisten. Gemeinsam mit einem erfahrenen Guide des Museums entdecken die Besucher die über 100 Meisterwerke von Claude Monet, Auguste Renoir, Berthe Morisot, Alfred Sisley, Camille Pissarro, Henri-Edmond Cross, Paul Signac und weiteren Malern des Impressionismus und Postimpressionismus. Im Gespräch mit dem Guide erleben die Teilnehmer die 360° Ansicht der Ausstellungsräume, erfahren mehr über die Maltechnik und die Künstlerbiographien und können die Gemälde aus der Nähe betrachten – fast als wären sie selbst vor Ort. Jeden Sonntag, 15 Uhr, findet eine Barberini Live Tour speziell für Familien statt. Das Online-Format kann weiterhin von Gruppen und nun auch von Schulen und Kindergärten gebucht werden.

„Natürlich kann eine virtuelle Führung das Erlebnis des Originals nicht ersetzen“, sagt Museums-­Direktorin Ortrud West­heider. „Aber die Barberini Live Tour ist ein wunderbares Online-­Gemeinschaftserlebnis für alle Impressionismus-Fans, die derzeit nicht ins Museum kommen können“. Jeden Mittwoch bietet das Museum Barberini zusätzlich Zoom-Vorträge zu besonderen Aspekten der Sammlung Hasso Plattner an. Bei dem Barberini Live Talk berichten Kuratoren, Restauratoren und Guides des Museums von ihrer Arbeit, ermöglichen Blicke hinter die Kulissen und eröffnen neue Perspektiven auf die Kunstwerke des französischen Impressionismus.

Alle digitalen Angebote finden sich auf der Website des Museums unter www.museum-barberini.de. Sie präsentiert sich nach einem umfangreichen Relaunch im neuen Design und mit vielen neuen Features, Videos, Interviews, Podcasts und Audios. Auf der Internetseite können die Führungen zum Preis von drei Euro gebucht werden.

Parallel zur Sammlungspräsentation war ab 7. November die Ausstellung Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde geplant. Die Schau, die sich der bislang kaum erforschten Rezeption französischer Lichtmalerei in Russland widmet und anhand von über 80 Werken – von Ilja Repin bis Kasimir Malewitsch – die Internationalität der Bildsprache um 1900 zeigt, wird voraussichtlich ab Dezember 2020 in Potsdam zu sehen sein.

RED/ PI Museum Barberini

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