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Der Klang der Liebe

Naturwacht lädt zu Frühlingskonzerten von Vögeln und Amphibien

Mit den steigenden Temperaturen Ende März drängt das pralle Leben zurück auf die Bühne der Natur. Während Singvögel die Symphonie der Frühlingsgefühle anstimmen, bringen Rotbauchunke, Moorfrosch und Co. das Wasser der Tümpel zum Klingen. Die Rangerinnen und Ranger der Naturwacht stellen zum 15. „Brandenburger Konzertfrühling“ die liebestollen Sänger und Rufer im Rahmen von insgesamt 30 geführten Touren genauer vor.

In der Region führt am 21. April eine Rangertour im Naturpark Dahme-Heideseen auf den Räuberberg am Blabbergraben und entlang der eiszeitlichen Drobschseerinne. Wer sich in diese malerische Frühlingslandschaft aufmacht, wird mit einem Ständchen der Jagdhornbläsergruppe Köllnitz und einem gemütlichen Grillfeuer an der Försterei belohnt. Aber auch andere Ecken Brandenburgs locken mit Naturschönheiten. Im Natur- und Sternenpark Westhavelland steigen die Rangerinnen beispielsweise am 1. April um 17 Uhr mit ihren Gästen auf den Rathenower Weinberg und zum Bismarckturm zu einer Vogelstimmenführung. Den Blick zu Boden richten die Konzertgäste am 6. April im Naturpark Uckermärkische Seen. Die abendliche Wanderung führt ins malerisch gelegene Zehdenick-Mildenberger Tonstichgebiet, wo im und am kühlen Nass die Amphibienmänner dicke Backen machen, um die Gunst der Weibchen zu erlangen. Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin schärfen die RangerInnen am 9. April bei einer Vogelführung für Anfänger um die Blumberger Mühle Augen und Ohren dafür, welcher Gesang zu welchem Federtier gehört.

Für die Teilnahme empfehlen sich bequeme und der Witterung entsprechende Kleidung sowie festes Schuhwerk. Auch Fernglas oder Spektiv sind wertvolle Begleiter. Die Führungen durch Rangerinnen und Ranger der Naturwacht Brandenburg sind kostenfrei. Nähere Details und weitere Tourenangebote finden sich im Veranstaltungskalender auf https://www.naturschutzfonds.de/natur-erleben/konzertfruehling.

Die rund 90 Rangerinnen und Ranger der Naturwacht Brandenburg arbeiten seit 1991 in den 15 Nationalen Naturlandschaften des Landes. Auf rund 9.000 Quadratkilometern – einem Drittel der Landesfläche – sind sie unterwegs und erfassen Daten zu Tier- und Pflanzenbeständen, Grundwasserspiegeln sowie zur Qualität von Gewässern. Sie begleiten jährlich rund 10.000 Interessierte auf mehr als 500 geführten Touren, teilen ihr Wissen und sensibilisieren für richtiges Verhalten in den Schutzgebieten. Mehr als 350 Freiwillige unterstützen die Naturwacht Brandenburg bei diesen vielfältigen Aufgaben. Mehr Informationen finden sich auf www.naturwacht.de.

RED / PI Landesegierung

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