Der Kunstrasenplatz in der Goethestraße von KW wurde aufwendig saniert

Der neue, blaue Kunstrasenplatz ist Spielstätte des Hockey Clubs Königs Wusterhausen 1966 e.V.. Foto: Stadt KW/R. Anton

Der Hockeyplatz in der Goethestraße ist fertig saniert. Nach fünf Monaten Bauzeit erfolgte in der vergangenen Woche die Endabnahme. „Der Hockeyplatz ist nun wieder auf dem neuesten Stand“, so Bürgermeister Swen Ennullat.

Die Sanierung des Kunstrasenplatzes war dringend erforderlich, da die Verkehrssicherheit für die Sportler nicht mehr gegeben war. So wies der Spielfeldbelag, der bereits mehrmals in den vergangenen Jahren repariert wurde, starke Abnutzungserscheinungen insbesondere im Bereich der Nahtstellen auf. Die Belagsoberfläche wellte sich, Spiel- und Trainingsbetrieb waren nicht mehr möglich. Für gut 370000 Euro (ohne Planungskosten) wurden der alte Belag entsorgt, der Untergrund ausgebessert und der neue blaue Kunstrasen in das vorhandene Randklemmsystem eingespannt. Defekte Klemmelemente wurden ersetzt. Zudem wurde die Bewässerungsanlage saniert. Außerdem wurden die Ballfangeinrichtungen an den Stirnseiten des Platzes erweitert. Dies erhöht die Nutzungsqualität und die Sicherheit. Für das Vorhaben gab es rund 115000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Sportstätten des Landessportbundes Brandenburg. Die Stadt Königs Wusterhausen zahlte die restliche Summe. Der Hockey Club Königs Wusterhausen 1966 e.V. übernahm einen Eigenanteil und die Planungskosten.

Für den Unterhalt der rund 5000 Quadratmeter großen Fläche ist wie bisher der Sportverein vertraglich zuständig. Dessen Mitglieder trainieren auf dem Gelände nahe des Nottekanals. Auch für den Spielbetrieb des Hockeyverbandes wird die Sportanlage genutzt. Der Verein ist der einzige seiner Art in der Rundfunkstadt. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium nutzt die angrenzenden leichtathletischen Anlagen und Kleinspielfelder, die ebenfalls vom Sportverein unterhalten werden. RED/ PI Stadt KW