Zu unserem aktuellen Aufmacher „Wildaus wirre Wochen“ zum Grundstücksstreit und zum Kita-Baustopp in Wildau erreichten uns folgende Leserzuschriften:

Der lange Weg zur Wahrheitsfindung

– Grundstücksverkauf in der Friedrich-Engels-Straße –

Sich widersprechende Aussagen der Verantwortlichen im Rathaus, Frau Angela Homuth und Mark Scheiner, als Vorsitzender des Aufsichtsrates der WiWO?

Noch im Januar dieses Jahres erfahren wir von Frau Homuth in einem Interview mit einem eigens aus Potsdam angereisten Fernsehteam, dass im Zusammenhang mit dem Grundstücksverkauf, sie mit dem „Investor“ auch vereinbart hätte, dass er eine Spende in Höhe von 125.000 € für den hiesigen Fußballverein leistet. Es war weiter die Rede davon, dass ein Gutachten in Auftrag gegeben wurde. Für die Sitzung des Bauausschusses am 28. Januar war lt. Tagesordnung vorgesehen, dass der Investor im Ausschuss über seine Bebauungspläne informiert. Wie wir wissen, hat der Investor sein Erscheinen kurzfristig abgesagt.

Am 11. Februar in der Sitzung des Hauptausschusses informiert der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Mark Scheiner, im Beisein der Bürgermeisterin, dass der Investor doch schon Anfang Dezember vergangenen Jahres sein Kaufbegehren zurückgezogen hätte.

Man stelle sich vor, über einen Zeitraum von zwei Monaten informiert die Bürgermeisterin Frau Homuth in Interviews im Rundfunk, im RBB und in der MAZ über den beabsichtigten Verkauf des o. g. Grundstückes und dann erfahren wir mehr oder weniger beiläufig, dass bereits Anfang Dezember der Investor schon einen Rückzieher gemacht hätte.

Was sollen wir davon halten, wie lange wollen wir uns das noch bieten lassen? Das ist ein unwürdiges Verhalten unserer Bürgermeisterin und des Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Mark Scheiner.

Eigentlich ist es doch schon fast unwichtig, ob die staatsanwaltlichen Ermittlungen eine Vorteilsnahme im Amt nachweisen oder nicht, der Vertrauensvorschuss, den wir der Bürgermeisterin gewährt haben, ist aufgebraucht.

Abschließend ein Wort zu Herrn Kerber: Ich wünsche, dass Herr Kerber unserer Stadt als Geschäftsführer der WiWO erhalten bleibt. Herr Kerber hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Wildau in den zurückliegenden 18 Jahren schöner und lebenswerter wurde. Ich bitte die gewählten Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung sich kritisch und respektvoll mit den von der Bürgermeisterin veranlassten Disziplinarmaßnahmen gegen Herrn Kerber auseinanderzusetzen und die Rücknahme der beiden Abmahnungen von der Bürgermeisterin einzufordern.

Siegfried Steckling

(Mitglied der CDU Wildau)

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