DIE ENERGIEWENDE BESCHLEUNIGEN

Die Energie sichtbar machen, die in allen steckt: Spektakuläre Szenen bietet der Fassadenfilm, der bis Oktober 2017 in sechs deutschen Großstädten gezeigt wird. Foto: djd/WWF/LichtBlick SE

Außergewöhnlicher Fassadenfilm wird in sechs Städten gezeigt

(djd). Vielen Menschen geht die Energiewende in Deutschland nicht schnell genug voran: 45 Prozent sind mit dem Fortschritt eher oder sehr unzufrieden. Beim Ausbau der Elektromobilität ist das Ergebnis noch eindeutiger: 55 Prozent sind damit eher oder sehr unzufrieden. Diese Ergebnisse brachte eine YouGov-Umfrage im Auftrag von WWF Deutschland und LichtBlick. Am Engagement der Bürger soll die Energiewende nicht scheitern, auch das ergab die Umfrage: Im Jahr 2025 wollen 42 Prozent deutlich weniger Energie als heute verbrauchen, fast jeder Dritte (29 Prozent) will ein Elektroauto fahren oder komplett auf ein Auto verzichten und jeder Fünfte (19 Prozent) will den Strom nutzen, der im eigenen Haus erzeugt wird. “Diese Ergebnisse machen Mut. Viele Menschen wollen die Energiewende aktiv mitgestalten”, so Michael Schäfer, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland.

OurEnergy Tour: Film motiviert Menschen zu noch mehr Engagement

Die Menschen als entscheidende Treiber der Energiewende – das zeigt beispielsweise auch die #OurEnergy-Tour von WWF und LichtBlick durch sechs deutsche Großstädte. Auf Häuserfassaden wird ein Film projiziert, in dem sich überdimensional groß Menschen in Energiewesen verwandeln und so die Energie sichtbar machen, die in uns allen steckt. “Jeder Einzelne kann mit seiner Energie zum Fortschritt der Energiewende beitragen. Genau das machen wir mit unserem Film auf unterhaltsame Weise sichtbar”, so Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick. Nach dem Auftakt in Hamburg wird der Film in Köln, Frankfurt am Main (25. August), Dresden (16. September), Berlin (6. Oktober) und München (14. Oktober) gezeigt. Alle Infos zur Tour gibt es unter www.energiewendebeschleunigen.de.

Aufwändig produzierter Film

Der Film wurde mit der Motion-Capture-Technik produziert, die sonst eher für Animationsfilme zum Einsatz kommt. So nähert er sich dem Thema Energiewende auf künstlerische Weise. In den sozialen Medien können die Zuschauer unter #OurEnergy von ihren Gedanken zur Energiewende erzählen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

*

Willkommen auf kw-kurier.de!

Um Ihnen ein angenehmes Online-Erlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf unserer Webseite Cookies ein. Durch das Weitersurfen auf kw-kurier.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen „Cookies, Webanalyse-Dienste und Social Media“.