Die große Leinwand nur für Kinder

Brandenburgs Kinderfilmfest kommt nach Königs Wusterhausen

Es ist wieder so weit: Das 31. Kinderfilmfest im Land Brandenburg, das bereits seit September 2022 stattfindet, kommt nun auch nach Königs Wusterhausen. Von 7. bis 12. November ist es in mehreren Spielstätten der Stadt zu Gast. Haupt-Spielort ist das Audimax der Fachhochschule für Finanzen in der Schillerstraße 6. Dort werden von Montag, 7. November, bis Freitag, 11. November, täglich in mehrenen Vorstellungen insgesamt acht ausgewählte Spielfilme gezeigt. Der Eintritt kostet jeweils einen Euro. In der Bibliothek in der Scheederstraße gibt es von Montag, 7. November bis Freitag, 11. November jeweils 9.30 Uhr ein Bilderbuchkino, im Kino Capitol in der Bahnhofstraße findet am Sonnabend, 12. November, ab 10 Uhr ein Familien-Filmfest statt. Ansprechpartner zu Programm und Anmeldungen ist der Shia-Landesverband Brandenburg. Die Geschäftsstelle in Königs Wusterhausen ist unter der Rufnummer 03375/294752 zu erreichen.

Das Kinderfilmfest unter dem Motto „Wir gehören zusammen!“ will, dass die Kinder und Jugendlichen nach zwei Jahren Corona-Pandemie endlich wieder gemeinsam Kino schauen, sich darüber austauschen, einen neuen Blick auf eigenes Erleben bekommen. Im Film „Das Blubbern von Glück“ scheint sich das Glück aus Candice‘ Familie verabschiedet zu haben. Die unerschütterlich optimistische Heldin geht jedoch mit aller Kraft und manchmal ziemlich verrückten Ideen das Problem an. Dabei spielt – wie in vielen der ausgewählten Filme – die Familie eine zentrale Rolle: Wie kann Familienleben funktionieren, wenn der einzige Elternteil nicht ansprechbar ist? Bonnie in „Übergeschnappt“ hat eine „ganz-oder-gar-nicht-Mutter“, die immer wieder in depressiven Phasen versinkt. Auch der Bär Paddington im gleichnamigen Kinderfilm-Klassiker ist auf der Suche nach Zugehörigkeit. Und die besten Freunde Thomas und Haris drehen in „Ab ins Meer!“ nicht nur ihren ersten Film, sondern bringen dabei auch Familiengeheimnisse ans Licht. Alle Filmvorführungen werden vor Ort medienpädagogisch ­begleitet. RED