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Montag, Februar 26, 2024
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Die Pandemie in Bildern

Neuer Verein Halbe.Welt ruft Dahme-Spreewälder auf, die Corona-Zeit in Zeichnungen oder Fotos zu verarbeiten

Die Grundschüler gehen wieder zur Schule. Ist das der Anfang vom Ende des Lockdowns? Oder befinden wir uns erst in der Halbzeit dieser Corona-Pandemie? Ist das Glas halb voll oder halb leer?

Diese Fragen stellt das Bildprojekt „Halbe.Zeit“ des vor kurzem gegründeten Vereins Halbe.Welt. Antworten sollen die Menschen im Landkreis Dahme-Spreewald geben: Was nehmen sie aus dieser außergewöhnlichen Zeit für ihre Zukunft mit? Gutes? Schlechtes?

Der Verein lädt die Dahme-Spreewälder dazu ein, ihre Eindrücke und Erfahrungen aus dieser Pandemie in Bildern festzuhalten – in gemalten oder fotografierten, in sprachlichen Bildern und mehr. Gesammelt wird alles in dem Instagram-Account @halbe.zeit, der Mut machen und Zuversicht verbreiten, aber auch Ängsten und Unsicherheiten in diesen schwierigen Tagen Raum geben soll. Insbesondere sind auch die Künstler im Landkreis angesprochen, ihre Sichtweisen und ihre Arbeiten aus dieser und über diese Zeit einzubringen. Es helfe immer, die positiven Aspekte einer Krise zu sehen, sagt die Vereinsvorsitzende Dörthe Ziemer: „So können wir gemeinsam gestärkt aus dieser Zeit herauskommen.“

Wer beim Projekt „Halbe.Zeit“ mitmachen möchte, schickt seine Bilder, Fotos, Zeilen oder ähnliches einfach per Mail an halbe.zeit@yahoo.com. Die Einsendung wird dann auf dem Instagram-Account @halbe.zeit veröffentlicht. Oder man lädt sie auf dem eigenen Account unter dem Hashtag #halbezeitlds hoch. Mit der Einsendung erklärt sich der Einsender/Urheber damit einverstanden, dass sein Werk auf Instagram veröffentlicht wird. Es wird darum gebeten mitzuteilen, ober der Name des Bildschöpfers veröffentlicht werden darf.

Der Verein Halbe.Welt ist ein Ergebnis vieler Kunst- und Kulturaktionen, die immer wieder den Fokus auf den kleinen Ort Halbe im Schenkenländchen gelegt haben. Seine Geschichte als einstiger Schauplatz einer der schrecklichsten Kesselschlachten des Zweiten Weltkriegs hat schon viele Initiativen und Künstler inspiriert. Nun soll sich rund um das denkmalgeschützte Bahnhofsensemble von Halbe ein kultureller und gesellschaftlicher Knotenpunkt in der Mitte des Landkreises Dahme-Spreewald entwickeln.

Die Biografien der acht Gründungsmitglieder könnten unterschiedlicher nicht sein: Mit Karen Ascher aus Lübben und Susanne Thäsler-Wollenberg aus ­Schulzendorf sind zwei ­Künstlerinnen aus dem Süden und dem Norden des Landkreises vertreten. Peter Macky aus Neuseeland und Ralf Gion Fröhlich aus Schweden als Hausherren der beiden Bahnhöfe bringen Internationalität in das Team. Ingo Ebel und Michael Schnieke repräsentieren als Einheimische und Mitglieder der Gemeindevertretung die Halber selbst, und Jan Elmers und Dörthe Ziemer bringen ihre Sicht als im Schenkenländchen heimisch Gewordene ein.

Der Verein hat neben dem Corona-Bilderprojekt bereits weitere aktuelle Aktionen angestoßen, so zum Beispiel eine Foto-Werkstatt für die Alltagsfotografie von Alleinerziehenden in Trägerschaft des Shia e.V. Königs Wusterhausen; das vom Landkreis Dahme-Spreewald geförderte Kunstprojekt Transform, das den Strukturwandel in Halbe vom Industrie- zum Kulturstandort begleitet; Esperanto-Workshops oder ein Sprachenfestival. Die Akteure freuen sich auf weitere Ideen. Derzeit ist der Verein über die Facebook- und Instagram-Seite Halbe.Welt bzw. über die Homepage des Esperanto-Bahnhofes unter 
https://de.esperantostacio.com zu erreichen. RED

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