Die Welt zu Gast in der Zülowniederung

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Jugendliche engagieren sich derzeit im Gutspark von Groß Machnow

Beim 14. Internationalen Workcamp in der Zülowniederung sind derzeit 15 Jugendliche im Alter von 16 bis 26 Jahren aus Armenien, China, Italien, Mexiko, Rumänien, Russland, Serbien, Spanien sowie aus Deutschland im Einsatz.  Bei dem dreiwöchigen Treffen, unterstützt von der Gemeinde Rangsdorf und der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, kümmern sich Jugendliche aus aller Welt um die Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft in der Region. Es findet seit 2005 statt. Seitdem haben sich bereits 229 Jugendliche aus 37 Nationen um den Natur- und Landschaftsraum Rangsdorf verdient gemacht.

Der Übergang zwischen Dorf und Landschaft steht dieses Jahr im Mittelpunkt des Internationalen Workcamps. Rund um das Denkmalensemble aus Gutspark, Herrenhaus (heute Bibliothek) und Bauerngehöft (heute Grundschule) inmitten von Groß Machnow warten die verschiedensten Aufgaben: Im Gutspark sind weitere 200 Meter Parkweg naturschutzgerecht herzustellen, entlang des Gutsgrabens sind Exemplare des invasiven Indischen Springkrauts zurückzudrängen, alte Obstbäume werden wieder erreichbar und nutzbar gemacht und das Areal wird mit diversen Unterschlüpfen für Kleinstlebewesen sowie Pflanzgefäßen, geeignet für den Unterricht der Grundschule, ausgestattet.

Im Zuge der Errichtung des Flughafens Berlin Brandenburg setzt die Flughafengesellschaft langfristig zahlreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen um mit dem Ziel, das natürliche Gleichgewicht im Lebensraum rund um den BER zu bewahren und zu verbessern. Das umfangreichste dieser Projekte ist die Aufwertung der Zülowniederung, einer landwirtschaftlich genutzten Niederungs- und Kulturlandschaft zwischen Mittenwalde, Dabendorf und Rangsdorf mit einer Größe von etwa 2600 Hektar. Rangsdorf ist dank seiner guten Anbindung über Straße und Schiene das Tor zur Zülowniederung und idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur. Neben Dorfkirche und Störchennestern bilden Gutspark und das historische Gebäudeensemble ein sehenswertes Ziel nur 3,5 km vom Bahnhof Rangsdorf bzw. 5 km vom Strandbad am Rangsdorfer See entfernt. red/PI FBB

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