Dodos und Wagenlenker

Antwort auf Ange(Mark)t vom 5.1.2011 Ausgabe 1

Sehr geehrter Herr Brandenburger,

in Ihrem „Ange(Mark)t“ vom 5. Januar berichten Sie von Ihrer Expedition zu den Dodos auf dem Archipel des Achenbaches.
Dodos waren, historisch belegt, plumpe flugunfähige Vögel der Inseln Reunion und Mauritius im Indischen Ozean. Ende des 17. Jahrhundert wurden die letzten Exemplare von portugiesischen Seefahrern auf Nahrungssuche erlegt.
Wie Sie wissen, erstreckt sich der Handlungsraum der Ratsherren von des Königs Wusterhausen eher weniger in Richtung Indischer Ozean. Meine Mitarbeiter sind zwar auch nicht flugfähig, von Haus aus aber nicht plump. Und was ihnen im Alltag an Grobem und arg Bösem entgegenschallt, damit mag ich nicht Ihr geneigtes Gewissen belasten.
An Ihrem besagten Expeditionstag wurden die wackeren Mitarbeiter wegen der Schneewallungen von den Achenbachschen Samaritern herbeigerufen, alldieweil die Gefährte mit den Maladen wegen wahllos abgestellter Wägelchen ihre ersehnte Destination (Notaufnahme) nicht mehr erreichten. Bitte werfen Sie Ihr geneigtes Auge auf attachiertes Abbild. Seien Sie versichert, dass meine Mitarbeiter nicht aus purer Freud’ und Lust auf Garstiges zum Federkiel greifen, um die Wagenlenker an ihre Obligationen zu erinnern. Das notwenige Quäntchen Augenmaß haben wir itzo noch einmal debattiert.

In diesem Sinn’ und überhaupt
Ihro Schulze Lutz Franzke

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