Ein offenes Haus für alle

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Das Bürgerhaus Zernsdorf soll mit neuem Leben gefüllt werden

Über die zukünftige Nutzung und Ausgestaltung des Lebens im Bürgerhaus von Zernsdorf soll auf einer Bürgerversammlung am kommenden Dienstag, 13. November, diskutiert werden. Dazu lädt die Ortsvorsteherin Karin ­Schwitalla alle Interessierten aus Zernsdorf, Kablow Ziegelei und Uckley ein. Ab 18.30 Uhr sollen vor Ort im Veranstaltungsraum des Hauses an der Friedrich-Engels-Straße 35 bis 41 Ideen für die Überarbeitung des gesamten Nutzungskonzeptes gesammelt werden.

„Zernsdorf ist in der glücklichen Lage, ein Bürgerhaus sein Eigen zu nennen. Ein Vermächtnis der Familie Einsiedel machte es möglich. Um diesen Besitz – Eigentümer ist die Stadt Königs Wusterhausen – beneiden uns etliche Nachbargemeinden“, sagt die Ortsvorsteherin. Aber das Haus sei in „die Jahre gekommen“ und benötige dringend frischen Wind. Zernsdorf wächst kontinuierlich, etliche Einwohner sind neu im Ort. Auch an sie wendet sich der Ortsbeirat, das Haus weiter zu beleben. „Viele wissen sicher noch nicht von den Möglichkeiten, den Kulturveranstaltungen und Begegnungen, die das Haus bietet.“

So ist im Zernsdorfer Bürgerhaus schon seit Jahren eine Bibliothek ansässig. Vereine nutzen es als Treffpunkt, weitere könnten durchaus dort noch ein Zuhause finden. Auch als Anlaufstelle  für Touristen sei es noch ausbaufähig. „Jedoch ist auch zu überdenken, wie man auch mit körperlichen Einschränkungen die Einrichtungen des Hauses erreichen kann“, so Karin Schwitalla. Jede Idee sei willkommen. Wer möchte, könne auch gern schriftliche Hinweise in den Briefkasten der Ortsvorsteherin am Bürgerhaus einwerfen. „Das Leben im Dorf bietet viele Chancen, es ist wichtig alle Generationen zu bedenken“, lädt die ehrenamtliche Ortschefin zum offenen Dialog ein. „Lassen Sie uns konstruktiv diskutieren mit der Aussicht auf ein Ergebnis, das uns froh und stolz macht.“ ED

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