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Sonntag, März 3, 2024
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StartFreizeit Kultur & SportFamilie & GesellschaftEin Visum zu wenig, eine Pistole zu viel

Ein Visum zu wenig, eine Pistole zu viel

Jetzt sind die Komparsen dran, 
um die Abläufe am neuen Fluhafen BER zu testen

Seit Anfang Juli werden in den Probebetrieb am neuen Flughafen BER in Schönefeld auch Komparsen aus der Bevölkerung einbezogen. An insgesamt 28 Tagen, immer dienstags und donnerstags, stellen rund 9000 Freiwillige den Flughafen Berlin Brandenburg noch bis Mitte Oktober auf die Probe.

Der Tagesablauf beginnt für die angemeldeten Flughafentester um 9.30 Uhr mit der Registrierung. Hier werden auch Mund-Nasen-Schutz ausgegeben, damit die geltenden ­Hygieneregelungen aufgrund der Corona-Pandemie eingehalten werden können. Anschließend erhalten die Tester ihr persönliches Skript mit den Aufgaben für den Tag. Dabei geht es nicht nur um Flugzeit, Reiseziel oder Anzahl der Gepäckstücke. Einige reisen mit Hund oder Katze, anderen fehlt ein Visum. Und mitunter versteckt sich auch schon mal eine Pistole im Gepäck.

Um 11.30 Uhr startet der Probebetrieb und die Komparsen schlüpfen in die Rolle des ihnen zugedachten Passagiers. Check-in, Sicherheitskontrolle, Boarding – soweit alles ganz normal. Leider fallen die „echten“ Flüge an den Bodensee oder Mallorca dann aber aus – die Passagiere erleben stattdessen eine kurze BER-Tour per Bus, bevor sie wieder zur Ankunft gebracht werden. Hier startet dann der zweite Durchlauf. Gegen 15.30 Uhr endet der Probebetriebstag und die Komparsen können mittels Feedbackbögen eine Rückmeldung geben, wie sie sich zurechtgefunden haben oder ob sie noch Verbesserungspotential entdeckt haben. Die Registrierung als Tester ist noch möglich unter 
www.ber-testen.de. RED/ PI FBB

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