Eine neue gute Adresse mit Rundumblick ins Grüne

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Helle, luftige Häuser mit Terrassen und Balkonen entstehen am Fuße des Funkerberges. Foto: TM

Im Wohngebiet Am Mühlenfeld können die Umzugswagen rollen / Zwei der acht Mehrfamilienhäuser sind fertig 

Am Mühlenfeld 7 in Königs Wusterhausen – die Post, die städtischen Behörden, die Müllabfuhr und auch die Zeitungsausträger haben ab sofort eine neue Adresse in ihren Dienst- und Serviceplänen zu berücksichtigen. Und es wird nicht bei dieser einen Hausnummer bleiben, denn im Norden der Stadt nimmt am Fuße des Funkerbergs nun langsam das neue Wohngebiet „Am Mühlenfeld“ Gestalt an, das die Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen mbH errichtet.

Gestern übergab Geschäftsführer Rolf Faust zusammen mit Königs Wusterhausens Bürgermeister Swen Ennullat und Architekt Frank Zimmermann in einem kleinen feierlichen Zeremoniell den ersten Mietern des neuen Viertels ihre Wohnungsschlüssel. Das Ehepaar Heller nahm sie freudig entgegen.  Es zieht in eines der zwei fertigen Gebäude. In den Treppenhäusern der dreietagigen Häuser, in den Wohnungen riecht es nach frischer Farbe. Strahlendes Weiß in den Zimmern, blinkende Armaturen in Küchen und Bädern, helle, hohe Fensterfronten, Terrassen und Balkone mit Blick über die Dächer der Stadt – es ist eine gute Adresse, die sich die neuen Bewohner ausgesucht haben.  „Unsere Stadt wird als Wohnort immer beliebter“, sagte Swen Ennullat anlässlich der Fertigstellung der ersten beiden Häuser des neuen Wohngebietes. „Die Anzahl der Einwohner wächst jedoch schneller als die der verfügbaren Wohnungen. Die WoBauGe trägt mit ihren Bau­projekten zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt bei.“

Martina und Uwe Heller wohnten bislang in Zernsdorf auf einem 1300 Qudratmeter großen Grundstück. Nun beziehen sie eine attraktive Drei-Raum-Wohnung ganz oben im Staffelgeschoss mit großer Dachterrasse und bodentiefen Fenstern. „Die hat es uns schon vor einem Jahr angetan“, freut sich Martina Heller. „Aus gesundheitlichen Gründen haben wir  etwas Schönes aufgegeben. Aber wir erhalten dafür auch wieder etwas Attraktives.“ Als einzigen kleinen Wermutstropfen vermisst das Ehepaar einen Fahrstuhl in ihrem neuen Zuhause. Auf dessen Einbau hat die WoBauGe aus Kostengründen verzichtet – auch deshalb, weil die Materialpreise in der Region in den vergangenen drei Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen seien. Die Baukosten pro Quadratmeter Wohnfläche belaufen sich „Am Mühlenfeld“ auf 2340 Euro, so dass eine Kaltmiete von zehn Euro sowie im Staffelgeschoss auf dem Dach von elf Euro pro Quadratmeter erhoben wird. „Das Cottbusser Architektenteam um Frank Zimmermann hat ein städtebaulich reizvolles Ensemble entworfen, das rundum einen Blick ins Grüne freigibt. Die bereits jetzt vorliegenden 160 Interessenten für diese Wohnungen sprechen eine deutliche Sprache“, kommentiert Rolf Faust die hervorragende Resonanz des Bauprojektes.

Bei der Wohnungsbaugesellschaft ist man stolz auf das bisher größte Bauvorhaben in der Geschichte des Unternehmens. Insgesamt entstehen auf dem  etwa 20000 Quadratmeter großen Areal zwischen Berliner und Potsdamer Strasse 120 Wohnungen in acht Mehrfamilienhäusern. Während nun an zwei Gebäuden mit 29 fertigen Wohnungen die Umzugswagen vorrollen können, schaufeln sich auf der anderen Seite des neuen Straßenzugs die Bagger schon weiter fleißig durchs Erdreich.  Dort haben die Arbeiten des zweiten Bauabschnittes begonnen, in dem weitere 29 Wohnungen entstehen werden. Der Verlauf der Anliegerstraße Am Mühlenfeld, der die Pots­damer und Berliner Strasse künftig verbindet,  und die Grundrisse weiterer Häuser sind schon zu erkennen. Schon jetzt bekommt man eine Ahnung davon, dass sich das neue Wohnensemble harmonisch zwischen die ­bereits vorhandene Bebauung und den Friedhof einfügt.

Im Viertel werden am Ende ausschließlich Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen mit einer Größe von 51 bis 84 Quadratmetern entstehen.  Ein  besonderes Gestaltungselement sind  die Staffelgeschosse auf den Dächern,  in denen sich nur eine Wohnung befindet. Diese architektonische Lösung  ist bislang einmalig für Königs Wusterhausen. Großzügige Dachterrassen mit Blick über die Stadt und zum Funkerberg machen diese Miet-Wohnungen zu Topadressen.

Da die Häuser über keine Aufzüge verfügen, sollen in den Erdgeschossen vor allem auch ältere oder gehbehinderte Menschen eine neue, attraktive Bleibe finden. Die Wohnungen sind barrierefrei angelegt. Dabei ist auch an stufenlose Duschen gedacht. In den kleinen Mietergärten rund um die Terrassen, die den unteren Wohnungen zugeordnet sind, wird vor den zwei fertigen Häusern wohl schon bald der Frühling einziehen.  Alle oberen Wohnungen sind mit Balkonen ausgestattet. Zudem gibt es für jede Wohnung auch einen Abstellraum.

Im neuen Wohnquartier Am Mühlenfeld werden nach der kompletten Fertigstellung um die 250 Menschen leben. Damit es auch für junge Familien attraktiv ist, integriert die Königs Wusterhausener Wohnungsbaugesellschaft in die Außenanlagen auch einen Kinderspielplatz sowie einen speziellen Sandspielplatz für die Jüngsten. Bepflanzte Grünanlagen werden sich durch die acht Gebäude ziehen. An der Berliner Strasse werden auch rund 100 Parkplätze gebaut.

TM

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