Einzug der Steinbergwichtel

Die Kita „Steinbergwichtel“ in der Zeesener Puschkinstraße soll ab März ihre Pforten öffnen. Foto: R.Anton

Die neue Kita in Zeesen kann nach einigen Bauverzögerungen in Betrieb gehen

Die Kita „Steinbergwichtel“ in Zeesen soll am kommenden Montag, 2. März, ihren Betrieb in dem ursprünglich dafür vorgesehenen Gebäude in der Puschkinstraße 86-88 aufnehmen. Derzeit werden dort die Restleistungen ausgeführt und das Gebäude kindgerecht eingerichtet. Für das frühere Hortgebäude wurde eine Kapazität von 104 Plätzen beantragt. Sie verteilen sich auf 25 Krippen- und 79 Kindergartenplätze. 

Die Fenster- und Türglasfronten des Hauses wurden ausgewechselt, da die alten Türbreiten den heutigen brand- und arbeitsschutzrechtlichen Anforderungen nicht mehr entsprachen. Außerdem wurden ein neues Brandschutzkonzept erarbeitet und Akustikdecken eingebaut. Die gesamte Kindertagesstätte erhielt einen modernen Linoleumbelag und wurde neu gestrichen. Des Weiteren wurden die WC-Anlagen umgebaut und die Heizungsanlage erneuert. Auch an die Hauselektrik wurde Hand angelegt. Auch die Außenanlagen der Kita „Steinbergwichtel“ sind komplett überarbeitet worden. Es gibt nun zwei ­Bereiche, die durch einen kleinen Zaun unterteilt sind. Auf die Kitakinder warten spannende Spielgeräte und die Krippenkinder können sich über eine neue Spielkombination freuen. Alle Sandkästen verfügen über eine Standmarkise als Sonnenschutz. Die Umrandungen der Sandkästen sind mit Kunststoffmatten belegt und bieten einen trockenen, weichen und warmen Sitzplatz für die Kinder. Der kranke Baumbestand wurde entfernt. Die Anlage wurde mit einer einheitlichen Hecke entlang des Zauns bepflanzt.

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde hatte für insgesamt fünf Monate ihre eigenen Aktivitäten stark eingeschränkt und ihr Gemeindehaus zur Verfügung gestellt, damit etwa 50 „Steinbergwichtel“ dort übergangsweise betreut werden konnten. Dies wurde nötig, da sich die Sanierung des Kita-Gebäudes aus verschiedenen Gründen verzögerte. Zunächst kam die Baugenehmigung später als geplant. Dann zeigte sich bei Abrißarbeiten, dass aus der vorgesehenen „kleinen Sanierung“ eine wesentlich umfassendere wurde. Die beteiligten Betriebe stellten sich darauf ein und führten die Baumaßnahme im vollen Umfang bis zum Ende. Die Kosten für Planung und Bau betragen rund 695000 Euro.

RED/ PI Stadt KW