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Eltern der Kita „Löwenzahn“ fordern Verbesserungen

Offener Brief setzt Dialog in Gang

In der idyllischen Gemeinde Schulzendorf regt sich Unmut unter den Eltern der Kita ­„Löwenzahn“. Ein offener Brief, der unserer Redaktion vorliegt, macht auf diverse Missstände in der Betreuungseinrichtung aufmerksam und verlangt nach dringenden Lösungsansätzen.

Die Eltern wenden sich mit dem Schreiben an Markus Mücke, Bürgermeister von Schulzendorf, und an Landrat Stephan Loge. Die darin enthaltenen Kritikpunkte betreffen vor allem die Kommunikationspolitik und die personelle Ausstattung der Kita. Die Elternschaft gibt an, wichtige Informationen wie Änderungen der Öffnungszeiten oder das Schließen von Gruppen würden oft zu kurzfristig kommuniziert, was den Familienalltag erheblich stört. Zudem wird die Praxis des Einsatzes von Zeitarbeitsfirmen zur Deckung personeller Engpässe als unzureichend und nicht zukunftsfähig kritisiert.

Die Eltern bekunden in ihrem Schreiben ausdrücklich, dass ihre Kritik nicht die pädagogische Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher betrifft, sondern vielmehr auf die Verantwortlichen des Trägers abzielt. Sie fordern den Träger auf, seiner Verantwortung gerecht zu werden und im Dialog mit allen Beteiligten nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die dem Bildungsauftrag der Einrichtung entsprechen und den Alltag für Kinder und Eltern verbessern.

Das Elternkollektiv der Kita „Löwenzahn“ sucht den konstruktiven Austausch und hat dazu einen Terminvorschlag unterbreitet. Die Eltern hoffen auf eine Rückmeldung bis zum 15. November 2023 und bitten um die Einberufung eines gemeinsamen Termins mit Vertretern der Kita, der Gemeinde und des Landkreises Dahme-Spreewald.

Parallel zum offenen Brief wurde eine Online-Petition initiiert, die innerhalb kürzester Zeit 135 Unterzeichnende fand. Dies unterstreicht die Dringlichkeit der Anliegen und die breite Unterstützung durch die Elternschaft.

Es bleibt abzuwarten, wie der Träger der Kita „Löwenzahn“ auf die vorgebrachten Punkte reagieren wird. Klar ist, dass die Eltern ein starkes Interesse daran haben, die Qualität und die Rahmenbedingungen der Betreuung ihrer Kinder sicherzustellen und zu verbessern. Der öffentliche Diskurs, der durch den Brief und die Petition angeregt wurde, zeigt einmal mehr die Notwendigkeit transparenter Kommunikation und aktiver Mitwirkung aller Beteiligten an der Gestaltung unseres Bildungssystems.

Der KaWe-Kurier wird die Leserinnen und Leser über neue Entwicklungen in dieser Angelegenheit auf dem Laufenden halten und verfolgt das Geschehen mit Interesse. RED

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