Endometriosezentrum re-zertifiziert

Achenbach-Krankenhaus behandelt seit vielen Jahren erfolgreich

Erneut wurde jetzt die Abteilung für Gynäkologie von Dr. Rüdiger Müller, Chefarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Dahme-Spreewald, als Endometriosezentrum re-zertifiziert. Seit 2009 erfolgen Diagnose und Therapie von Endometriose am Achenbach-Krankenhaus in einem zertifizierten Zentrum.

Für das Re-Zertifizierungsaudit 2018 kamen Dr. Klaus Bühler aus Saarbrücken und zwei Vertreterinnen der Endometriose-Vereinigung. Sie prüften die Abläufe und die Versorgung der Patientinnen vor Ort. Erneut lobten sie die ausgeprägte Patientenorientierung und die Zusammenarbeit mit gynäkologischen Arztpraxen. Die Auditoren waren beeindruckt von der hohen Versorgungsqualität und den hervorragend organisierten Abläufen rund um die umfängliche Diagnostik und die Operation. Sehr lobenswert fanden sie zudem die gute Zusammenarbeit innerhalb des Klinikums einschließlich der Vermittlung an Nachsorgeeinrichtungen und Rehakliniken. Für die Patientinnen beendet die Therapie im Endometriosezentrum in Königs Wusterhausen einen langen Weg des Leidens und der Ungewissheit. Oft erst nach vielen Jahren erfahren sie hier die Gründe für ihre Schmerzen und ungewollte Kinderlosigkeit.

Wichtig ist für Dr. Müller die Endometriosesprechstunde, in der er alle Aspekte der Erkrankung bespricht. Er nimmt sich viel Zeit für seine Patientinnen, die dann hier operiert werden. Hilfreich sind neben dem Engagement von Dr. Müller das hohe Ausbildungsniveau seiner Mitarbeiter, die Vernetzung in der Medizin und die guten Kontakte mit Selbsthilfegruppen. Langjährige Zusammenarbeit besteht darüber hinaus mit Kinderwunschpraxen in Berlin und Potsdam. Viele der Patientinnen von Dr. Müller haben nach erfolgreicher Behandlung derEndometriose sogar ohne diese Unterstützung Kinder bekommen.

Dr. Müller ist einer von nur rund 30 Ärzten in Deutschland mit der höchsten Qualifikation in minimal-invasiver Chirurgie im Bereich der Gynäkologie. Aufgrund langjähriger Erfahrung und dem Einsatz modernster Video- und Operationstechnik können selbst schwerste Formen mikroinvasiv behandelt werden. Durch die laparoskopische Entfernung der Endometrioseherde und meist anschließende hormonelle Behandlung können Beschwerden gelindert und die Fertilität deutlich verbessert werden. Die Aufnahme von Dr. Müller in das Focus-Ranking der Top-Ärzte Deutschlands bestätigt die Qualität der medizinischen Behandlung und der Patientenorientierung.

Starke Schmerzen im Unterbauch bringen die meisten Frauen nicht mit einer Erkrankung in Verbindung, auch ungewollte Kinderlosigkeit nicht. Endometriose bezeichnet gutartige Wucherungen von Zellen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) innerhalb und außerhalb der Gebärmuttermuskulatur, zum Beispiel an den Eierstöcken, an Eileitern oder sogar in Darm oder Blase. Während eines Zyklus wird Schleimhaut auf- und wieder abgebaut, Blutungen in das umliegende Gewebe kommen vor. Daraus können Reizungen, Entzündungen und Zysten entstehen, und daraus die Verwachsungen, die größer werden, wenn Abbluten nicht möglich ist. Narben beeinträchtigen die Funktion unter anderem der Eileiter und Eierstöcke. Ungewollte Kinderlosigkeit ist eine weitere Folge.

Dr. phil. Ragnhild Münch

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