Erfolgreiche Regatta

18. Drachenbootcup Königs Wusterhausen mit
internationalem Teilnehmerfeld und deutschen Nationalteams

Bei welcher Sportart können schon Profi-, Breiten-, National- und Fun-Sportler in einem Wettkampf gegeneinander antreten? Beim Drachenbootpaddeln! Ein Sport,  der von Ehrgeiz, Offenheit, Fairness und Spaß geprägt ist. Der 18. Drachenbootcup Königs Wusterhausen, welcher am vorletzten Sonnabend im Strandbad Neue Mühle – ausgerichtet vom Wassersportverein Königs Wusterhausen e.V. – stattgefunden hat, bot den Zuschauern und der Drachenbootgemeinde diese Besonderheit.

36 Teams starteten auf dem Krimnicksee. Zwei Teams kamen aus Polen – „Amber Szczecin“ und „Drako Wałcz“; sieben Teams aus Königs Wusterhausen, welche um den Bürgermeisterpokal der Stadt KW kämpften. Der Deutsche Kanuverband meldet die beiden Nationalteams im 10er Racer „Damen Premier“ und „Herren 40+“, welche außerhalb der Wertung die Veranstaltung als Trainingsregatta nutzen. Allein diese Tatsachen machten den Veranstalter, den WSV KW e.V., schon stolz. Aber das größte Kompliment sind die stets wiederkommenden Teams der „Liga“ aus ganz Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Dieser Rückhalt gibt dem Verein die Kraft, jedes Jahr dieses Mammutprojekt zu stemmen.

Noch motivierter im nächsten Jahr wird die Heimmannschaft des Vereins, die Red Hot Chili Päddler,  sein, welche das erste Mal als schnellstes Königs Wusterhausener Team den Bürgermeisterpokal gewonnen hat und als Überraschung auch noch im Kaden Küchen Highspeed-Cup landete. Das ist die Klasse,  in der die Profiteams ihre Platzierungen ausfahren. In dem besagten Cup schrammten, mit nicht einmal einer halben Sekunde Unterschied, die Spreecoyoten aus Fürstenwalde an Platz eins vorbei. Somit konnten sie – nachdem sie 2016 und 2017 diese Rennen für sich entschieden hatten – den Hattrick nicht vollziehen. Sieger des Highspeed-Cups wurde „Sprulde United“, eine Renngemeinschaft aus Berlin und Dessau. Dritter wurden die Drachenbootfreunde Strausberg, gefolgt von den Designer Drachen. Im Redo XXL Fit & Fun-Cup gewannen die „Saaligatoren“ aus Sachsen-Anhalt, welche sich über ein Essen für das ganze Team freuen können. Platz 2 belegte die „Lustige PaddelGesellschaft“ aus Dresden, Platz 3 die „Beetzseedrachen“ aus Brandenburg / Havel. Die „Paddler ohne Namen“ aus Lübben belegten Platz 1 im MBS Enjoy-Cup, bei dem nur noch wenige reine Anfängerteams mitfahren, welches für die Drachenbootszene symptomatisch ist. „Spitfires“ aus Berlin konnte sich gegen die „Ackerdrachen“, welche in diesem Jahr das „goldene Paddel“ gewannen, durchsetzen und fuhr Platz 2 ein.

Nachdem die Entscheidungen in der Kurzstrecke über 250 Meter gefallen waren, wurde erstmalig beim KWer Cup ein Verfolgungsrennen ausgetragen. 21 Teams nutzten diese Premiere. Auch hier gewann „Sprulde United“, gefolgt von den „SpreeCoyoten“ und dem „Team Bonava“.

Als Team mit dem kreativsten Kostümen wurden zum dritten Mal in Folge „die Pflegionäre“ gekürt.

Letztendlich – so waren sich alle Beteiligten einig – war es eine wirklich tolle Regatta mit fairen Sportlern, die unter besten Bedingungen und Sonnenschein statt fand. Abseits der Strecke versüßten der REWE Kidsbereich mit Hüpfburg, Bastelstraße, Kinderschminken und Clown Topa den jungen Gästen den Tag. Expassion und die (Alb-)Traumtänzer heizten auf der Bühne Zuschauern und Sportlern ein. Das schafften auch Friends of Motion mit ihrem Zumba. Ruhiger wurde es dann kurz mit SaDakustik, bevor die stimmungsvolle Siegerehrung und die anschließende Drachenbootcup-Party im illuminierten Strandbad zum abendlichen Höhepunkt führte.

Der Wassersportverein wünscht allen Teams eine erfolgreiche Saison und insbesondere den Sportlern des Deutschen Kanu Verbandes viel Glück und ein gutes Abschneiden bei der Drachenboot-WM im September in Atlanta. Zugleich bedankt er sich bei allen Sponsoren und Helfern für diesen gelungenen Tag.

red / Steffen Reddig

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