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Es kann ja nur besser werden

Berliner Komödie am Kurfürstendamm steht trotz Corona vor neuer Premiere

Mit gemischten Gefühlen schaut die Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater in Berlin auf das Jahr 2022. „Ich freue mich sehr auf die Premiere von ´Der Chinese´“, sagt Theaterchef Martin Woelffer. „Ich bin stolz darauf, dass ich Henny Reents und Thomas Heinze zum ersten Mal an die Komödie verpflichten konnte.“

Zum anderen stehe aber fest, dass die Komödie Ende 2022 das Schiller Theater verlassen muss, obwohl das neue Haus am Kurfürstendamm dann noch nicht fertig sein wird. „Noch ist nicht klar, wo wir mit unserem Theater Station machen werden, doch ich bin sicher, wir werden mithilfe der Politik und des Investors, der die neue Bühne errichtet, eine sehr gute Zwischenlösung finden“, betont der Theaterleiter. „Es bleibt spannend! Es kann ja sowieso nur besser werden.“

Mit Blick auf die zurückliegenden zwei Coronajahre sagt Martin Woelffer: „Ohne die Corona-Hilfen hätte das Theater nicht überlebt.“ In den Jahren 2018 und 2019 hatte die Komödie am Kurfürstendamm 147119 bzw. 149249 Besucher. Diese Zahl sank 2020 auf 42066 und liegt 2021 mit 57947 wieder etwas darüber. Dazu trug auch der Publikumserfolg „Mord im Orientexpress“ bei, der im Juli 2021 Premiere hatte. Publikum und Presse feierten Katharina Thalbachs Inszenierung euphorisch. Jede Vorstellung war ausverkauft. Doch ohne die finanziellen Corona-Hilfen wäre das Theater nicht über die Runden gekommen. „Solange es aufgrund der Corona Pandemie Restriktionen gibt, wird es ohne zusätzliche Hilfen nicht gehen“, betont Martin Woelffer.

Die Vorstellung „Der Chinese“ hat am Sonntag, 30. Januar, 18 Uhr Premiere. Voraufführungen gibt es bereits von Donnerstag, 27. Januar, bis Sonnabend, 30. Januar, jeweils 20 Uhr. Außerdem stehen auch die Hits „Mord im Orientexpress“ und „Rio Reiser – mein Name ist Mensch“ wieder auf dem Spielplan. Ausführliche Informationen gibt es auf
www.komoedie-berlin.de. RED

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