Es reicht wohl nicht

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Unser Kolumnist Mark Brandenburger hatte letzte Woche mitgeteilt, dass er sein Schreibgerät an den bekannten Nagel hängt und vorerst keine Ange(MARKt mehr aus seiner Feder erscheinen. „So oder so – es reicht“ schrieb er. Den Lesern wohl nicht: 

Hallo Mark Brandenburger, danke für deine (vorerst) letzte Kolumne. Wir werden deine humoristische, kritische und (manchmal) auch schmerzhafte (zumindest für einige Kommunalverteter) Art der politischen Berichterstattung vermissen. Wir hoffen natürlich, dass deine Linie halbwegs beibehalten wird und der KaWe-Kurier die Stadtentwicklung auch weiterhin kritisch begleiten kann. Die Frage ist nur: Wer macht das?

Trotzdem nochmal Danke für viele schöne Beiträge und Denkanstöße!  

Christian Franzke, KW

Die einen sagen sehr gut, die anderen sagen Klasse zu den Kolumnen von Mark Brandenburger. Er ist eine Institution im Dahmeland und hat Politikern und unangenehmen Zeitgenossen den Spiegel vors Gesicht gehalten. Sehr zur Freude der Leser und zum Gewinn für den Kurier.

Philipp Stein, per Mail 

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion des KaWe-Kuriers, mit Bedauern und auch ein Stück Bestürzung habe ich gelesen, dass Ihr Kolumnist Mark Brandenburger nun die Absicht hat, in den verdienten Ruhestand zu gehen. Ihre Zeitung zeichnet sich vor allen Ding durch diese Kolumne aus. Sie war und sie ist immer orientiert am Puls der Zeit. Sie ist eine politische Auseinandersetzung mit Personen, Parteien und Organisationen unserer Region und darüber hinaus von Berlin bis München. Die Einzigartigkeit der Kolumne wird in der Art und Weise der Satire deutlich, die stets ihr Ziel nicht verfehlt hat. Ich wünsche dem Autor den verdienten Un-Ruhestand und hoffe, dass die Redaktion die nun klaffende Lücke zu füllen vermag. Ihre Zeitung hat sich wohltuend von allen anderen Zeitungen in der Region abgesetzt. Die letzte Seite, mit der Märkischen Schönen, die an die Funzel im „Eulenspiegel“ erinnert  und die stets präzisen Kolumnen sind ihr Markenzeichen. Ich verbinde diesen Brief mit den besten Wünschen für ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr für alle Leserinnen und Leser des  KaWe- Kuriers und verbleibe wie Mark Brandenburger mit „ und überhaupt“.

Ihr Michael Reimann,  Wir für KW

Lieber Mark Brandenburger,

vielleicht wussten Sie es – aber heute ist der Tag an dem ich Ihnen danken möchte, dass Sie mir geholfen haben, mich im politischen Dschungel, landauf, landab, durchzuschlagen. Die Art und Weise Ihrer Satire und Ihres Witzes erinnern mich an alte journalistische vergessene Zeiten der legendärem „Eule“ und erfüllen mich heute mit Wehmut, da ich auf sie verzichten muss. Ich wünsche Ihnen, Herr Kolumnist, dass Sie weiter sich in die Themen dieser Zeit einbringen und dass man noch das eine oder andere von Ihnen hören wird!
Eine gewogene Leserin bedankt sich und verbleibt
mit besten Grüßen

Ihre Susi Saschenbrecker

Mark Brandenburger hört auf? Ich glaubs nicht, weil ohne ihn schon wieder eine ernsthafte, manchmal satirische und stets konstruktive Stimme in KW fehlen würde. Nach so vielen Kolumnen, die ich stets gern und neugierig gelesen habe, ist es sehr schwer vorstellbar, dass ausgerechnet Mark Brandenburger nicht mehr zu vernehmen sein soll. Das wäre auch so ganz gegen den Strich gebürstet, weil er sich nach vielen Jahren auch an seinen eigenen Maßstäben messen lassen sollte. Gerade jetzt.

Ich hoffe also, dass der alte Spruch doch stimmen mag: Niemals geht man so ganz. Wäre ja noch schöner – und überhaupt.

Lutz Vogt

Es soll kein Nachruf sein, auch wenn „Mark Brandenburger“ entschieden hat: Es reicht! Er wird uns künftig nicht mehr mit seiner Satire erfreuen oder auch zum Nachdenken anmachen. Beides ist schade. Ich und viele aus meinem Bekanntenkreis waren immer enttäuscht, wenn mal eine Woche ohne seine Kolumne im KaWe-Kurier war. Nun soll sie ganz fehlen. Wir hoffen aber, dass der angestrebte Unruhestand vom Mark Brandenburger ihm doch hin und wieder die Finger jucken lässt. Und an Anlässen wird es in Zukunft bestimmt nicht fehlen. Da ja noch die Zeit der Neujahrswünsche ist, darf man sich etwas wünschen und entsprechend der Bergpredigt  soll es daran nicht mangeln! So gibt sie uns auch Gewissheit auf weitere Kapriolen in Gesellschaft und Politik und deren Darsteller. Gerade auch in KW. Und ohne Kommentierung – kritisch , satirisch – macht es nur halb so viel Vergnügen oder Verärgerung. Und das zählt auch. Bei den vielen „fake news“ und Versprechungen muss eine satirische Aufarbeitung erlaubt und erstrebenswert sein. In diesem Sinne alles Gute im Unruhestand, schöne Reisen, juckende Finger „Mark“ . Und überhaupt…

Mark-Fan Dr. v. Rottkay, Zeesen 

Hallo Mark,  schade, dass das Deine letztes Angemarkert gewesen sein soll. Nun sei mal nicht so. Ab und zu kannst und willst Du bestimmt noch. Der KaWe-Kurier gehört zu Deutschland. Und auch zu meinem Leben.

Tanja & Wolfgang K.

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