Fernwärme liegt schon an

Bürgermeister Swen Ennullat, Werner Lieckefett (Geschäftsführer der WKW), Olaf Hoffmann (verantwortlicher Projektleiter Tiefbau der Stadt KW), Michael Krüger (Projektleiter der am Bau beteiligten TRP Bau GmbH) nehmen den 1. Bauabschnitt des Fernwärmenetzes zum Technologierpark „Funkerberg“ in Betrieb.

1. Bauabschnitt der Fernwärme-Erschließung des Technologieparks „Funkerberg“ in Betrieb genommen

Am Donnerstag wurde der 1. Bauabschnitt des Fernwärmenetzes zur Erschließung des künftigen Technologieparks „Funkerberg“ in Betrieb genommen. Damit erweitert die städtische Wärmeversorgungsgesellschaft WKW ihr Fernwärmenetz um eine weitere ca. 1,5 km lange Trasse, mit dem Ziel, die künftigen Investoren des Technologieparks mit energieeffizienter und ökologischer Fernwärme zu versorgen.

Der Bürgermeister von Königs Wusterhausen, Swen Ennullat, begrüßte die anwesenden Gäste mit den Worten: „Das ist eine ganz besondere Woche für den Funkerberg, für den künftigen Technologiepark und für ganz Königs Wusterhausen.“

Am Montag erst war offiziell mit der Vermarktung der Flächen des Technologieparks begonnen worden. Ebenfalls am Montag begannen die Bauarbeiten für die Verlegung der anderen Versorgungsleitungen zum Technologiepark.

Bürgermeister Swen Ennullat betonte die ideale Lage, die gute infrastrukturelle Anbindung, die positive wirtschaftliche Dynamik und das unternehmerfreundliche Klima in der Region als großartige Standortfaktoren für den geplanten Technologiepark. Er soll für ein nachhaltiges Wachstum der Stadt sorgen.

Für den Technologiepark entwickelt die Stadt KW ein ca. 11 Hektar großes Areal im Nord-Westen des Funkerbergs. Die Weiterführung des Fernwärmenetzes bis hier her war dabei einer der ersten ausgelösten Aufträge.

Die neue Fernwärmeerschließung unterteilt sich in zwei Bauabschnitte. Der erste Bauabschnitt beinhaltet die ­Trassenführung der „äußeren Erschließung“ vom alten Kasernengelände bis zur Kreuzung Königsweg, die in nur 3-monatiger Bauzeit realisiert wurde.

Die Arbeiten am 2. Bauabschnitt werden im Herbst dieses Jahres beginnen und dienen dann der „inneren Erschließung“ des Technologiepark-Areals. Die Inbetriebnahme dafür ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Mit der Erschließung des „Technologieparks Funkerberg“ hat die vor fünf Jahren mit der Querung des Nottekanals begonnene Erweiterung des WKW-Fernwärmenetzes zum Funkerberg ihren vorläufigen Endpunkt erreicht. Seither konnte die WKW im Innenstadtbereich eine Vielzahl privater und öffentlicher Investoren von ihrer „grünen Energie für Königs Wusterhausen“ überzeugen.  So wurden u.a. das Rathaus der Stadt, das neue Amtsgericht sowie mehrere Wohn- und Geschäftsgebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen. Heute versorgt die WKW ca. 6000 Haushalte in Königs Wusterhausen mit Fernwärme.

Diese Entwicklung wird nun in enger Kooperation mit der städtischen Entwicklungsgesellschaft (EBEG) auf dem Areal des „Technologieparks Funkerberg“ fortgesetzt.

Geplant und betreut wird die gesamte Fernwärme-Erschließung vom Ingenieurbüro BEV aus Königs Wusterhausen. Mit der Bauausführung wurde eine Arbeitsgemeinschaft aus den Firmen Rohrleitungs- und Anlagenbau Königs Wusterhausen GmbH und Co. KG, TRP Bau GmbH Teltow sowie Lankow Tief- und Rohrleitungsbau Neubrandenburg beauftragt.

Wie bereits erwähnt, hat die Vermarktung der Flächen des neuen Technologieparks auf dem Funkerberg offiziell am Montag begonnen. Unverbindliche Gespräche mit potentiellen Investoren laufen aber bereits seit Monaten, berichtete die Projektleiterin für die Vermarktung von der EBEG, Christine Oliwkowski. „Die Nachfrage ist groß, es gibt bundesweites Interesse an unserem Projekt“, sagt Christine Oliwkowski. „Die Palette der Interessenten“, so die Projektleiterin weiter, „ist breit gefächert – von großen Projektentwicklern, über große Banken bis hin zu solventen Mittelständlern.“

Die Ausschreibungsunterlagen sind auf der Web-Site der EBEG www.technologiepark-funkerberg.de veröffentlicht. Fragen zur Konzeptvergabe werden unter bauabschnitt1@technologiepark-funkerberg.de beantwortet.

T: PM WKW/Stadt KW/VE; F: VE

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