„Feuerwehr PartnerCard“

Gemeinde Schönefeld und weitere Partner unterstützen das Anerkennungs-Projekt 

Die Kameraden der Feuerwehren sind täglich im Einsatz bei Bränden, Unwetterlagen oder Verkehrsunfällen, um Menschenleben zu retten und zu helfen. Die gegenwärtige Situation der Feuerwehren ist dadurch gekennzeichnet, „dass immer weniger Bürger für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung stehen. So sind in den letzten zehn Jahren in Brandenburg 10.000 Feuerwehrleute u.a. aus Altersgründen ausgeschieden.“ Diese Feststellung machte Peter Rublack, stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Dahme Spreewald e.V. (KFV) anlässlich der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen dem Kreisfeuerwehrverband Dahme-Spreewald e.V. und der Gemeinde Schönefeld.

Als kleines Dankeschön für die aufopferungsvolle Tätigkeit der Kameraden der Feuerwehr hat der KFV 2016 das Projekt „Feuerwehr PartnerCard“ ins Leben gerufen. Das stellt eine Möglichkeit dar, diese Ehrenamt attraktiver zu gestalten. „Die Feuerwehrleute sollten im täglichen Leben Anerkennung dafür genießen, dass sie rund um die Uhr einsatzbereit sind“, so Peter Rublack. Bisher unterstützen mehr als 20 Unternehmen dieses Projekt. So hat zum Beispiel die Firma Höffner aus Waltersdorf 5.000 dieser Karten zur Verfügung gestellt, mit denen Mitglieder der Feuerwehren 5% Rabatt bei ihren Einkäufen erhalten. Auch Tropical Islands, die A10 Bowling GmbH, die Netzhoppers SolWo Königspark KW oder die Einrichtungen von Mrs. Sporty in Königs Wusterhausen und Eichwalde unterstützen dieses Projekt. Durch die Vertragsunterzeichnung mit der Gemeinde Schönefeld erhalten nun die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreise 20% Rabatt auf den Eintritt in die Schwimmhalle „Schönefelder Welle“.

Die „Feuerwehr PartnerCard“ unterstützt auch das Projekt „Fit und gesund im Einsatz“.Peter Rublack: „Wir verfolgen zwei Ziele mit der PartnerCard: einmal, dass die Kameraden entsprechende Vorteile genießen können als kleines Dankeschön für ihre aufopferungsvolle Tätigkeit und zum anderen, die Fitness der Kameraden zu erhöhen.“

Zur Unterstützung des Projektes werden weiterhin Dienstleister, Einzelhändler, Gesundheitseinrichtungen oder auch Fahrschulen gesucht.

MT

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