Filmpremiere im „Capitol“

Christine Stüber-Errath: „Ich bin überzeugt, dass die Kinobesucher von der Geschichte der Hauptfigur bewegt sein werden: Es ist nichts geschönt oder gedoubelt. Noch nie wurde das Eiskunstlaufen in dieser Weise unterhaltend, aber auch provozierend und berührend im Kino oder TV gezeigt.“

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„Die Anfängerin“ – Die Geschichte eines Lebenstraumes

Seit 2010 hatte Regisseurin Alexandra Sell die Idee zu einem ganz besonderen Film. Und nun ist es soweit. Am 16. Januar findet im Kino Capitol in Königs Wusterhausen die Brandenburg-Premiere zum Film „Die Anfängerin“ statt. (Die Premiere am 16. Januar ist ausverkauft!)

Erzählt wird die Geschichte einer Frau, die im Alter von 60 Jahren beginnt, sich den Kindheitstraum vom Eiskunstlaufen zu  erfüllen. Der KaWe-Kurier sprach aus diesem Anlass mit der Eiskunstlauf-Weltmeisterin von 1974 Christine-Stüber Errath, die im Film mitspielt und dafür nach langer Zeit wieder aufs Eis ging. „Egal, wie alt man ist, es ist nie zu spät, seine Träume zu leben“, fasst Christine Stüber-Errath die Geschichte des Films in einem Satz zusammen. Sie ist selbst ein Teil der Geschichte als reale und fiktive Person. Es sei „ein Film, der die Chance hat, die Herzen der Menschen zu erreichen“, so die ehemalige Eiskunstlauf-Weltmeisterin. Für ihre Rolle ist sie ab 2012 wieder auf das Eis gegangen und hat wöchentlich ein Mal trainiert, „damit es wieder so leicht und elegant aussieht.“

Sie möchte aber auch, dass sich wieder mehr Menschen für diesen schönen aber auch sehr harten Sport interessieren, unabhängig vom Kommerz, dem ja heute viele Sportarten unterliegen.

Worum geht es in diesem Film?

„DIE ANFÄNGERIN erzählt mit fein eingestreutem Humor die späte Coming-of-Age-Geschichte der Ärztin Annebärbel, die mit fast 60 Jahren wieder zu den Schlittschuhen greift, um ihren Kindheitstraum vom Eiskunstlaufen wahr zu machen. Alexandra Sells visuell sehr starkes Spielfilmdebüt taucht dabei tief ein in die faszinierende Welt des Eiskunstlaufs, die noch nie so authentisch im deutschen Kino gezeigt wurde.

Ulrike Krumbiegel (HAPPY BURNOUT, „Geschlecht weiblich“, Polizeiruf 110-Jenseits“) brilliert als Annebärbel Buschhaus, eigens für die Dreharbeiten nahm sie Eiskunstlauf-Unterricht, studierte eine Kür ein und ließ es sich nicht nehmen, auch die Sturzszenen auf dem Eis selbst auszuführen.

DEFA-Legende Annekathrin Bürger (NICHTS ALS SÜNDE, EINE BERLINE ROMANZE, HOSTESS) ist als Annebärbels Mutter Irene zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung in einer tragenden Rolle auf der großen Leinwand zu sehen.

Rainer Bock (EINSAMKEIT UND SEX UND MITLEID, DAS WEISSE BAND) verkörpert Annebärbels lakonischen Ehemann Rolf, als Jolina ist Eiskunstläuferin und Filmdebütantin Maria Rogozina zu bewundern, ihr Vater wird von Stefan Grossmann (IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS, DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER) dargestellt, Jolinas strenge Trainerin spielt Franziska Weisz (KREUZWEG, „Homeland“).

Erstmals wieder auf dem Eis und im Glanz des Scheinwerferlichts ist in DIE ANFÄNGERIN Eiskunstlauf-Legende und Weltmeisterin Christine Stüber-Errath in einer Schlüsselrolle zu bewundern.

Neben dem großartigen Ensemble agieren vor der Kamera echte Eiskunstläufer aller Generationen, die dem Film besondere Authentizität verleihen.“

 (Quelle: farbfilm verleih)

MT/Foto: © Flare Film Kolja Raschke

Das „KULTurKino Capitol“ zeigt diesen Film ab dem 18. Januar in mehreren Vorstellungen.
Der KaWe-Kurier verlost 2×2 Eintrittskarten unter denen, die bis zum 16. Januar 2018 eine Postkarte mit ihrer Telefonnummer und dem Kennwort „Die Anfängerin“ an den ELRO-Verlag, Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen, senden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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