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Fliegen in Corona-Zeiten

Berliner Flughäfen haben ein Sicherheitskonzept für den Urlaubsverkehr erarbeitet

Der Flugverkehr an den Berliner Flughäfen bewegte sich im Mai weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Nach dem drastischen Einbruch der Passagierzahlen in den Vormonaten zeigten sich aber erste Anzeichen der Erholung. An den Flughäfen Schönefeld und Tegel starteten und landeten im April 51979 Passagiere. Damit haben sich die Fluggastzahlen im Vergleich zum April 2020 zwar nahezu verdoppelt, liegen aber gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2019 nur bei 1,6 Prozent. Am Flughafen Tegel wurden 40808 Passagiere abgefertigt, ein Minus von 98,1 Prozent im Vergleich zum Mai 2019. In Schönefeld waren es 11171 Passagiere (minus 98,9 Prozent).

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat sich auf die allmähliche Zunahme der Passagierzahlen während des Sommerbetriebes gründlich vorbereitet. Mit zahlreichen Maßnahmen in den Terminals sowie an den Sicherheitskontrollen und beim Boarding wird sichergestellt, dass Reisende an den Flughäfen Schönefeld und Tegel auch unter Corona-Bedingungen gesundheitlich sicher ihren Flug antreten können. Abstandsmarkierungen auf dem Boden in den Check-in-Bereichen, an der Sicherheitskontrolle und an den Gepäckausgaben helfen den Fluggästen, sich an die geltenden Abstandsregeln zu halten. An den Check-in- und Boarding-Schaltern sowie bei der Sicherheitskontrolle und der Passkontrolle sind Plexiglas-Trennscheiben installiert, um Reisende und Mitarbeiter zu schützen.

Schwerpunkte der Umbauarbeiten sind die Terminalbereiche. An den Sicherheitskontrolllinien und in den Wartebereichen wurden berührungslose Spender zur Händedesinfektion aufgestellt. In den Bereichen der Self-Check-in-Counter finden Passagiere Tuchspender, um Displays und Griffflächen zusätzlich selbst desinfizieren zu können. Da einige Prozesse am Flughafen unter Einhaltung der neuen Abstands- und Hygieneregeln deutlich länger dauern, werden Reisende gebeten, trotz weniger Verkehr zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

Prozesse wie Check-in und Sicherheitskontrollen sollen möglichst kontaktlos laufen. So werden Reisende gebeten, online einzuchecken und ihre Bordkarte zum Beispiel direkt auf das Smartphone zu laden. An den Sicherheitskontrollen darf jeder Reisende auf Anforderung der Bundespolizei derzeit nur ein Handgepäckstück mit sich führen. Die Bundespolizei verzichtet in Zukunft darauf, Passagiere regelmäßig ihre Schuhe ausziehen zu lassen.

In den Terminals in Schönefeld und Tegel sowie in den Gastronomie- und Shoppingbereichen der Flughäfen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Reisende Pflicht. Ankommende Fluggäste werden gebeten, direkt nach der Ankunft und der Gepäckausgabe das Terminal zu verlassen. Abholer sollen bitte vor den Terminals warten. RED/ PI FBB

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