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Flughafen BER mit neuer Rettungswache

Landkreis übergibt Neubau für drei Millionen Euro zur Inbetriebnahme

Der Landkreis Dahme-Spreewald ist um eine Rettungswache reicher. Diese hat auf dem Gelände des Flughafens BER in Schönefeld in der vergangenen Woche ihren Betrieb aufgenommen. Rund drei Millionen Euro wurden investiert. Im Neubau stehen ab sofort ein Rettungstransportwagen sowie ein Reservefahrzeug und ein Infektions-RTW bereit. Die Wache ist für Rettungseinsätze im Raum Schönefeld sowie auf dem BER-Flughafengelände zuständig. „Der Bau dieser modernen Wache mit einem 24-Stunden-Schichtbetrieb an sieben Tagen in der Woche ist eine nachhaltige Investition in die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in der Flughafenregion und der künftigen Gäste auf dem BER-Areal“, sagte Landrat Stephan Loge.

Die BER-Rettungswache ist auf die besonderen Anforderungen für den künftigen Flughafenbetrieb vorbereitet und mit allen erforderlichen Mannschafts-, Sanitär-, Koordinierungs- und Funktionalräumen ausgestattet. Der zweigeschossige Bau beherbergt auf einem Areal von rund 1000 Quadratmetern fünf Garagen für einen Rettungstransportwagen, ein Infektions-RTW, das Fahrzeug des Organisatorischen Leiters, das Einsatzfahrzeug für den Leitenden Notarzt sowie einen zusätzlichen Reservestellplatz. Das Personal für den durchgängigen Schichtbetrieb wird durch die Hilfsorganisation Johanniter-Unfall-Hilfe/ Regionalverband Südbrandenburg bereitgestellt. „Mit der Rettungswache machen wir einen weiteren Schritt in Richtung Inbetriebnahme des Flughafens im Oktober 2020“, betonte FBB-Geschäftsführer Dr. Manfred Bobke-von Camen. Die bisher größte neugebaute Rettungswache Dahme-Spreewalds sichert auch die gesetzlichen Anforderungen an einen Sanitätsflughafen mit ab.

Insgesamt werden im Landkreis Dahme-Spreewald bis Dezember 2020 fünf Einzel-Rettungswachen sowie eine Rettungswache kombiniert mit einer Katastrophenschutzeinheit entstehen. Diese werden neben der BER-Rettungswache in Schönefeld an den neuen Standorten in Bindow, Brand, Walddrehna und Burglehn gebaut. In Leibsch und Schulzendorf werden Ersatzneubauten errichtet. Die Gesamtkosten umfassen knapp zehn Millionen Euro, die vom Landkreis kommen. Mit den Neubauten wird erreicht, dass jeder an einer öffentlichen Straße gelegene Einsatzort in 95 Prozent aller Fälle innerhalb von 15 Minuten vom Rettungsdienst erreicht werden kann. RED/ PI LDS

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