Freie Fahrt für freiwillige Kameraden

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Ehrenamtler in Feuerwehren und Katastrophenschutz sollen ÖPNV vergünstigt nutzen können

Die Stadt Königs Wusterhausen setzt sich auf Landkreisebene dafür ein, dass Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und des Katastrophenschutzes den öffentlichen Nahverkehr kostenlos oder zumindest vergünstigt nutzen können. Ein entsprechender Vorschlag wird auf der zweiten Beratung der Bürgermeister und Amtsdirektoren im Jahre 2018 am kommenden Dienstag, 4. Dezember, eingebracht. Damit sollen den ehrenamtlichen Mitgliedern von Feuerwehr und Katastrophenschutz für ihr Engagement im Dienste der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger Anerkennung gezollt und zugleich Anreize für das Ausüben einer solchen Tätigkeit geschaffen werden.

In der Begründung heißt es unter anderem, dass die Waldbrände dieses Jahres gezeigt hätten, wie wichtig und notwendig ein gut aufgestellter Brand- und Katastrophenschutzes sei. Der könne aber nur funktionieren, wenn sich genug Menschen bei den freiwilligen Einsatzkräften engagieren. Es zeige sich jedoch, dass es zunehmend schwieriger wird, ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer für solche Tätigkeiten zu gewinnen. Der Landkreis Dahme-Spreewald solle daher beim Setzen von neuen Anreizen zum Vorreiter in ganz Brandenburg werden. „Bürgerschaftliches Engagement ist unverzichtbar für das Funktionieren unserer Gesellschaft und sichert den sozialen Zusammenhalt“, so die Überzeugung von Bürgermeister Swen Ennullat, der sich wünscht, dass der Vorschlag der Stadt Königs Wusterhausen auf Zustimmung stößt. „Dieses Engagement im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger zu sichern und zu stärken, muss deshalb zu den wichtigsten Zielen der Kommunen und Landkreise zählen“. Die Stadt hat zugleich konkrete Vorschläge erarbeitet, wie die Förderung im Landkreis umgesetzt werden kann. Das Ziel müsse sein, eine entsprechende Beschlussvorlage im ersten Quartal 2019 in den Kreistag einzubringen.

RED

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